Woche 23: Wenn aus Nichtdürfen wieder Müssen wird

Montag: Vergangene Nacht erlitt ich im Traum einen akuten Arbeitsanfall: Als ich nach vier arbeitsfreien Tagen ins Büro kam, herrschte unübersichtliche Hektik. Die dringend anstehenden Aufgaben türmten sich, alle schrien durcheinander, ständig wollte einer was von mir, per Mail, Telefon, Skype und persönlich. Der Absturz eines von mir fachlich verantworteten IT-Systems erforderte sofortiges Handeln, nur hatte ich keine Idee, was genau zu tun war. Die, die es wussten waren nicht erreichbar; die erreichbar waren, wussten es nicht. Erst am frühen Abend, nachdem es mir gelungen war, Skype, dieses verdammte zentrale Nervsystem, zu deaktivieren, konnte ich endlich beginnen, die ersten Mails einigermaßen in Ruhe zu lesen. – Dagegen zeigte sich die Wirklichkeit heute freundlich: Die Systeme liefen rund, die anstehenden Aufgaben und Termine hielten mich in konstanter, jedoch nicht hektischer Beschäftigung. Trübe war nur der Himmel, mein Gemüt hingegen geradezu sonnig. Solche Montage gibt es zum Glück auch ab und zu.

Vielleicht lag es auch an dem Geschmacksverstärker im Kaffee, den der Geliebte morgens gereicht hatte.

Gelesen in einer Mail: „Das Thema nimmt Pfad auf.“ Such, Thema, such … fein machst du das.

Dienstag: Die Stadt Bonn erlaubt Gaststätten, zur Fußball-Europameisterschaft die Spiele über Außenbildschirme zu zeigen, allerdings nur ohne Ton. Dann kann ja nichts schief gehen.

Im Rheinauenpark war mittags wieder richtig was los, auch weitgehend geräuschlos:

Mittwoch: Ich lese gerade, Fußballkucken soll in Bonn nun doch mit Ton möglich sein. Anscheinend haben sie es gemerkt. Im Übrigen ist es egal, ob ich es mir mit oder ohne Geräusche nicht anschaue.

Gehört in einer Besprechung: „Das ist ein potentieller Fuck Up.“ Kommt demnächst auf die Liste.

Donnerstag: Vergangene Woche berichtete ich von der Freiluft-Bildergalerie am Rhein. Heute Morgen hingen immerhin noch siebzehn Bilder an den Lampenmasten, das sind ungefähr siebzehn mehr, als ich erwartet hätte.

Zu den fehlenden Bildern lesen Sie bitte hier:

Den Unmut des Fotografen und Initiators verstehe ich völlig, gleichwohl war nichts anderes zu erwarten. Menschen sind leider so.

Und auch so: Auf dem Rückweg vom Werk kam mir mal wieder eine junge Mutter entgegen, die, während sie ihre Nachzucht im Kinderwagen augenscheinlich gelangweilt vor sich herschob, ihre ganze Aufmerksamkeit dem Datengerät widmete. Trotz antinatalistischer Grundeinstellung empfinde ich bei solchen Anblicken stets eine deprimierende Wut. Was wird aus diesen Kindern mal? Für solche Eltern fordere ich eine Digitalsperre.

Viele haben statt Kindern Katzen. Abends mitgehört: „Meine Katze wundert sich, wenn ich im Hellen ins Bett gehe.“ – „Wie alt ist die denn jetzt?“ – „Mindestens fünfundzwanzig Jahre oder mehr. Die hatte ich schon in den Siebzigern.“

Früher, Sie wissen schon, vor C, stand donnerstagabends eine regelmäßige Vereinspflicht an, die mir schon damals zunehmend lästig erschien. Heute schrieb ich einen Brief, der mich auch künftig von dieser Pflicht befreit, wenn demnächst aus Nichtdürfen wieder Müssen wird.

Freitag: Letzter Arbeitstag, von nun an zwei Wochen Urlaub, gleichsam eine fünfzehngliedrige Samstagskette liegt vor mir. Eine größere Urlaubsreise ist nicht geplant, etwas in mir sträubt sich (noch?) dagegen, flüstert mir zu, es sei zu früh dafür, so sehr ich Südfrankreich auch vermisse. Stattdessen habe ich eine kleine Liste angelegt mit schönen Dingen, die ich in den kommenden Tagen zu tun beabsichtige: drei Wanderungen in näherer Umgebung, Besuch der Mutter in Bielefeld, den Lieblingsort am Rheinufer aufsuchen, Lesen, Schreiben. Und eine Impfung, die natürlich keines Urlaubstages bedarf, nur zufällig auf einen fällt. Wir werden sehen, welche Listeneinträge in zwei Wochen abgehakt sein werden.

Ich bin übrigens ein großer Freund von Regeln. Sie ermöglichen erst das Zusammenleben, jedenfalls wenn sich alle oder wenigstens möglichst viele daran halten. Sie sehen in mir einen überzeugten Regelfan. Doch alles hat Grenzen. Etwa Fußgängerampeln: Sie erführen wesentlich mehr Beachtung, wenn es innerhalb einer Grünphase gelänge, eine Straße komplett zu überqueren und nicht nur die Hälfte bis zur Mittelinsel, wo man erneut die Taste berühren und warten muss. Wie die Ampel in Werksnähe, die mich regelmäßig zum Regelbruch veranlasst. Liebe Verkehrsplaner, so Sie denn hier lesen, darüber bitte mal nachdenken, vielen Dank.

Samstag: Besorgungen erforderten einen kurzen Aufenthalt in der menschengefüllten Fußgängerzone. So sehr mich wieder geöffnete Trinkstätten freuen, so sehr irritiert mich in einigen davon die enge Anordnung von Tischen und Stühlen, wo man wie vor C nahe Rücken an Rücken sitzt. Warum lässt man den Wirten das durchgehen? Am meisten wunderte mich übrigens wieder die lange Schlange vor dem Laden, wo sie sogenannten Bubble Tea ausschenken.

Nachmittags erreichte uns die Einladung einer Freundin zu ihrer Geburtstagsfeier Anfang Juli. Mit einer größeren Anzahl Menschen im Inneren eines Restaurants. So sehr ich sie mag und gerne wiedersehen möchte – es geht nicht, noch nicht. Siehe gestern.

Sonntag: Ob ich das jemals wieder kann? Oder überhaupt will?

Woche 22: Liebestolle Frösche und Anlass zum Sektverzehr

Montag: „In Wipperfürth gibt es keine queere Szene“, steht in der Zeitung. Das ist bedauerlich.

Abgesehen von einer weitgehend unbegründeten, diffusen Todessehnsucht gegen Mittag verlief der Tag ansonsten ohne erwähnenswerte Ereig- und Erkenntnisse. Also nichts, was sich mit einem Glas Rotwein am Abend nicht beheben ließe.

Was überleitet auf das neue Sammelgebiet des Geliebten: Liköre als Kaffeezusatz. Seitdem freut er sich wieder, wenn ich abends nach Hause komme.

Später auf dem Balkon sah ich eine kleine Fliege in meinem Weinglas ertrinken. Von den möglichen Todesursachen neben Totlachen wohl nicht die unangenehmste.

Dienstag: Zu den in Bonn immer noch ungewöhnlich hohen Inzidenzwerten erklärt die Stadtverwaltung: „Bei den täglichen Fallzahlen der Neuinfizierten von weniger als 50 Personen im Vergleich zur Bevölkerungszahl von etwa 330 000 haben kleine Schwankungen bei den Meldungen große Auswirkungen auf die Inzidenz: Eine zusätzliche Fallzahl von 24 Personen pro Tag an sieben Tagen macht eine Steigerung der Inzidenz von plus 50 aus.“ Wie wenn die Bahn die Gründe für ihre Unpünktlichkeit so erklärte: „Wenn zehn Züge zwanzig Minuten später im Zielbahnhof eintreffen, entsteht schnell eine Verspätung von zweihundert Minuten.“ #ahja

Das Mittagessen nahm ich auf einer Bank am Teich hinter dem Mutterhaus zu mir, wo liebestolle Frösche in großer Zahl um die Wette quakten. Das war sehr schön.

Mittwoch: Schon wieder Freitag. Da ich normalerweise donnerstags zu Fuß ins Werk wandele, was morgen wegen des Feiertages nicht möglich oder jedenfalls nicht sinnvoll ist, ging ich bereits heute. Am Rheinufer entdeckte ich dabei auf die Freiluft-Gallerie des Fotografen Till Eitel, der über eine längere Strecke Fotos aus Paris an Laternenpfählen angebracht hat; gleichsam Paris am Rhein:

Weitere Informationen dazu entnehmen Sie folgender Tafel:

Falls Ihr Interesse geweckt ist, sollten Sie sich beeilen, ehe die üblichen Idioten alle Bilder entfernt oder zerstört haben. Wie nicht anders zu erwarten, habe sie damit bereits begonnen. Warum nur liegt es offensichtlich in der menschlichen Natur, Dinge mutwillig und sinnlos kaputt zu machen?

Ansonsten können Sie sich die Bilder, auch die bereits fehlenden, bequem vom Sofa aus hier anschauen.

Am frühen Abend erreichte den Liebsten eine gute Nachricht, die Anlass zum Sektverzehr bot. Gut, ohne diese hätten wir vermutlich auch Sekt getrunken, allein schon wegen des vorgezogenen Wochenendes, aber so war es noch notwendiger.

Donnerstag: Irgendwas mit dem Leib Christi. Als Religionsschmarotzer nehme ich den arbeitsfreien Tag gerne an und danke dem Papstkonzern sehr dafür.

Wie man hört, werden dieser Tage wieder Grills „angeschmissen“, womit und warum auch immer. Was haben sie den Menschen getan?

Dazu passend die folgende Frage, die zufällig mein Ohr streifte: „Eine Schmeißfliege – wirft die eigentlich irgendwas, oder heißt die nur so?“

Freitag: Mittags war ich beim Friseur, nicht weil es dringend nötig gewesen wäre, sondern weil seit dem letzten Besuch vier Wochen vergangen sind. Manches tut man ja vor allem, weil der Kalender es vorschreibt, denken Sie an Weihnachten, das uns zum Glück nur einmal im Jahr zwingt, Teile der menschlichen Vernunft, an deren Existenz ich nicht nur wegen Weihnachten zunehmend zweifle, ich schweife etwas ab, außer Kraft zu setzen. Es ist ein größerer Friseursalon mit zahlreichen Friseurinnen und nicht ganz so vielen Friseuren, die darin ihr Handwerk ausüben, die meisten mit Tätowierungen, teilweise sehr lustigen Namen und einer Preisspanne zwischen neunundzwanzig und einundvierzig Euro, wobei ich nicht behaupten kann, mich von den Teuren besser frisiert zu fühlen als von den Günstigeren. Nachdem meine langjährige, nur geringfügig tätowierte Stammfriseurin, Frau U, seit ein paar Jahren nicht mehr dort arbeitet, bin ich auf der Suche nach einer neuen Stammkraft. Aber ach, wenn immer ich mich an eine gewöhnt hatte, verließ sie kurz darauf das Geschäft, wurde schwanger, solche Sachen halt, es lag hoffentlich nicht an mir. (Die Schwangerschaften ganz sicher nicht.) Heute bediente mich Herr M, ein jüngerer Friseur. Bevor er mir mit der Schermaschine zu Leibe rückte, steckte er rätselhafte Klemmen in mein Deckhaar, wozu auch immer, ich habe ihn nicht danach gefragt und voll auf sein Können vertraut. Und ich wurde nicht enttäuscht – er redete nicht Unnötiges, fragte nicht nach meinen Wochenendplänen, frisierte konzentriert mit zufriedenstellendem Ergebnis. Und günstig war er auch. Bei dem bleibe ich gerne, falls auch er länger bleibt. Wenigstens wird er voraussichtlich nicht schwanger.

Übrigens benötigt man für einen Friseurtermin keinen negativen Covid-Test mehr, für einen Biergartenbesuch schon. Es vereinfacht das Leben oft sehr, wenn man nicht danach strebt, alles zu verstehen. Das gilt für Haarklemmen wie für Testregelungen.

Samstag: Meinen ersten #WMDEDGT-Beitrag finden Sie hier zur gefälligen Kenntnisnahme. Alles Weitere zum Tag dorten.

Sonntag: Und auf einmal sind sie alle wieder da, die Menschen und ihre Autos, es wird einige Zeit dauern, bis ich mich daran wieder gewöhnt habe, eigentlich möchte ich das gar nicht. Am meisten von allen verachte ich – da wiederhole ich mich, sehen Sie es mir nach – diese bärtigen, zumeist migrationshintergründigen PS-Äffchen, die mit ihren albernen Knallkarren völlig sinnlos durch die Innenstadt brausen und sich dabei vermutlich untenrum gut bestückt vorkommen. Sollte das rassistisch sein, so bin ich wohl ein Teil-Rassist, sei es drum. Lange Zeit dachte ich, ich könnte Menschen nicht deshalb verachten, weil sie Dinge tun, die ich nicht oder anders tun würde. Heute weiß ich: Doch, ich kann. Vielleicht ist der Sinn des Sausens auch ähnlich dem des Froschquakens, nur bei weitem nicht so schön. PS-Fröschchen statt -Äffchen, was meine Verachtung nicht geringer macht. Mögen sie zur Hölle fahren.

Die Woche begann mit Todesbetrachtungen, so soll sie auch enden. Aus der F.A.S.: „Zumal ja eine Beerdigung infolge des Ablebens eine alte, bewährte Form des Recyclings ist, die als außerordentlich nachhaltig bezeichnet werden kann.“

Ich wünsche Ihnen eine angenehme neue Woche ohne Gedanken an das Ende, allenfalls ans Wochenende!

#WMDEDGT die Erste

Seit geraumer Zeit ruft Frau Brüllen jeweils am fünften des Monats dazu auf, niederzuschreiben, was man an diesem Tag gemacht hat, deshalb heißt die Aktion „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“, kurz #WMDEDGT, womit für alle, die davon noch nicht hörten denn lasen, die Überschrift dieses Aufsatzes geklärt ist, jedenfalls der erste Teil. Der zweite klärt sich auch schnell: Erstmals folge auch ich diesem Aufruf. Ob ich das von nun an regelmäßig tun werde, weiß ich noch nicht, ist ja auch immer ein bisschen eine Zeit- und Lustfrage. Nun denn:

Zum ersten Mal stand ich heute um kurz nach sechs auf, nachdem der Blasenwecker angeschlagen hatte. Das nehme ich ihm nicht übel, liebe ich es doch sehr, anders als an Werktagen nach vollzogener Verrichtung noch einmal das nachtwarme Tuch aufzusuchen und auf weitere Träume hoffen zu dürfen.

Endgültig wach wurde ich gegen neun, blieb indes noch liegen, weil die heimische Wochenend-Badordnung mich an letzter Stelle vorsieht, was nicht zu beklagen ist. Die Stunde, bis ich dran bin, nutze ich mit Lektüre der Tageszeitung, die man heutzutage nicht mehr aus dem Briefkasten holen muss, wo sie ein bedauernswerter Bote zu nachtschlafender Zeit einlegte, sondern bequem auf das Tablet lädt.

Nach dem Frühstück erfolgte der wöchentliche Gang zum Altglascontainer und die Einlieferung eines Retourenpakets des Geliebten, das ich kurzerhand einem Paketzusteller übergab, auf den ich in der Fußgängerzone traf. Einer relativ spontanen Eingebung folgend suchte ich danach das Geschäft des bekannten Händlers auf, bei dem es sie noch gibt, die guten Dinge, der hier in Bonn eine Filiale betreibt. Vorgeschichte dazu: Kürzlich verliebte ich mich im Katalog des Händlers in eine Uhr, die perfekt alle Kriterien erfüllt, die ich an eine Uhr stelle – erstens schlicht vom Design, zweitens mechanisch. Die wollte ich mir wenigstens mal anschauen, man muss ja nicht gleich …, und vielleicht sprach sie mich im Original gar nicht so sehr an wie auf dem Katalogbild; wer schon mal über ein Online-Anbahnungsportal mit jemandem in Kontakt getreten ist und ihn anschließend in echt getroffen hat, weiß vielleicht, was ich meine. Nun betone ich ja immer gerne, für die Verlockungen der Konsumwelt wenig anfällig zu sein, mir grundsätzlich nur das zu kaufen, was ich wirklich benötige, und eine neue Uhr gehört nicht dazu. Andererseits, die letzte Uhrenanschaffung liegt Jahre zurück, also rein in den Laden. Nachdem ich den letzten Warenkorb am Eingang gegriffen hatte, kein Eintritt ohne Warenkorb, Sie wissen schon, warum, fand ich die Uhr bald in einer Vitrine mich anlächelnd, ach was: anstrahlend. Ein freundlicher Mitarbeiter holte sie für mich heraus, ich durfte sie anlegen (oder anziehen, wie man hier im Rheinland sagt), spätestens da war es um mich geschehen. Man kann ja auch ich nicht immer nur sparen, das letzte Hemd hat … Sie wissen schon. Letzte Hürde war die PIN meiner Kreditkarte, die ich mit einiger Mühe aus entlegenen Hirnwindungen hervorkramen musste, da ich die äußerst selten benötige. Dank einer Mnemotechnik, die ich mir vor vielen Jahren aneignete und auf die ich jetzt nicht weiter eingehen möchte – nur soviel: Man verbindet Zahlen mit Wörtern – fielen mir nach kurzem, intensiven Nachdenken, was an einer Ladenkasse mit weiteren Kunden dahinter nicht so einfach ist, schließlich die Wörter ein, aus denen die PIN abzuleiten war.

Sehen Sie selbst: Ist sie nicht schön?

Nach Rückkehr lag im Briefkasten der erwartete Brief der Bank, bei der wir die Baufinanzierung unserer Wohnung abgeschlossen haben. Oder seit heute: hatten, denn der übersandte Kontoauszug weist eine Restschuld von 0,00 Euro aus. Ein sehr erfreulicher, wichtiger Brief.

Am frühen Nachmittag brachte ich Bücher in zwei öffentliche Bücherschränke, Kochbücher, zum Teil riesengroß, die überflüssig geworden waren, weil der Geliebte den Platz in der Küchenanrichte für neues Geschirr benötigt. Die restlichen Bücher bringe ich dann morgen in weiter entfernte Schränke, nachdem die beiden in unmittelbarer Nähe vorerst keine Aufnahmekapazität mehr aufweisen.

Der Paketzusteller – zufällig derselbe, dem ich vormittags das Paket überließ – brachte am Nachmittag ein weiteres, technisch durchaus interessantes Kaffeekochgerät, das der Geliebte bestellt hatte. Damit verfügt dieser Haushalt nun über mehr Geräte zur Kaffeezubereitung als Kochbücher.

Den weiteren Nachmittag verbrachte ich auf dem Balkon, lesend: den Rest der Tageszeitung, die samstags sehr umfangreich ist, und die Blogs, denen ich folge. Zudem habe ich mich bei Mister Linky registriert, um diese Tagesschau später bei Frau Brüllen verlinken zu können.

Unterdessen zeigte sich das Wetter sehr wechselhaft, mal sonnig-warm, mal bedeckt-windig, was mich als gänsehautaffinen Menschen dazu trieb, mehrfach die Jacke an- und wieder auszuziehen, ich bin da sehr empfindlich, früher sagte man dazu auch „mädchenhaft“, was wohl heute nicht mehr so gerne gehört und gelesen wird – bis es mir schließlich zu kalt wurde und ich die weitere Lektüre ins Wohnzimmer verlegte.

Es ist nun 20 Uhr, viel mehr werde ich heute voraussichtlich nicht mehr machen. Der Grill auf dem Balkon grillt bereits vor sich hin, in Kürze werden wir am Tisch sitzen, vom Liebsten Gegrilltes essen und ein Glas erheben auf den Brief der Bank.

Das war mein erstes #WMDEDGT, als nächstes werde ich versuchen, das mit der Verlinkung hinzubekommen. Darauf trinke ich dann vielleicht auch noch ein Glas, damit es auch am kommenden Samstag wieder einen Grund gibt, zum Altglascontainer zu gehen.