Woche 31/2023: Der Dunst des Desinteresses

Montag: Die Kantinenwoche begann mit Currywurst und ich hatte mich morgens für ein weißes Hemd entschieden. Gutgegangen, oder: unbefleckte Ernährung.

Den anschließenden Spaziergang durch den Park kürzte ich ab, da in der Ferne am Wegesrand eine Schwanenfamilie rastete. Schwäne können während der Elternschaft sehr ungemütlich werden, das weiß ich aus meiner Kindheit in Bielefeld-Stieghorst, wenn wir im Park den erziehungsberechtigten Schwänen zu nahe kamen und sie sich mit ausgebreiteten Flügeln flatternd und fauchend auf uns stürzten. Ich nehme an, dass sie das heute auch noch tun, nicht nur in Bielefeld-Stieghorst.

Dienstag: In der Nacht hatte es zeitweise heftig geregnet, kurzzeitig begleitet von Donnergrollen. Morgens hatte es aufgehört, was den planmäßigen Fußmarsch ins Werk ermöglichte. Dabei sah ich wie jeden Morgen fleißige Leute, die Straßen und Plätze kehrten, Müll abholten, Stühle vor die Cafés stellten, Marktstände aufbauten. Vermutlich arbeiteten manche von ihnen immer noch, als ich mich nachmittags bereits wieder auf dem Rückweg befand und mich fragte, was ich heute geleistet habe, wobei sie wesentlich weniger Gehalt bekommen. Die Welt ist nicht gerecht. Ich kann es doch auch nicht ändern.

Das gilt auch für die radelnden Essensausfahrer (ich möchte sie nicht schon wieder Speisesklaven nennen) mit den riesigen orangen Tornistern. Einige von ihnen hüllen seit einiger Zeit ihr Gesicht vom Hals bis kurz unter die Augen in einen schwarzen Stoffschlauch, ein wenig erinnern sie damit an die Banditen in früheren Cowboyfilmen, die ihre Gesichter ebenfalls mit einem Tuch verhüllten, bevor sie einen Zug überfielen. Warum tun sie das? Jedenfalls nicht, um Züge zu überfallen; der Zug würde wegen Personen im Gleis gar nicht erst losfahren. Wahrscheinlich wollen sie unerkannt bleiben, wenn sie durch die Fußgängerzone rasen und rote Ampeln missachten.

Auf dem Rückweg sah ich einen Mietelektroroller auf der Seite liegen, sein Rücklicht blinkte abwechselnd dreimal lang und zweimal kurz, gemäß Morsealphabet, ich habe das mal nachgeschaut, „I – O“ oder „O – I“. Was will er uns sagen?

Mittwoch: Auch dieser Tag begann herbstlich kühl mit Nieselregen am Morgen und setzte sich fort mit immer wieder teils heftigen Regenschauern. Trotz allem war es nachmittags, als ich zwischen zwei Schauern nach Hause radelte, erstaunlich warm geworden.

Abends lief ich eine Runde am Rhein entlang, dabei passierte ich den Abfluss der Kläranlage im Norden kurz vor dem Hafen, wo das gereinigte Wasser in den Rhein geleitet wird. So richtig geklärt scheint es nicht zu sein, weißer Schaum begleitet das austretende Wasser in Fließrichtung. Das hielt zwei Angler nicht davon ab, wenige Meter unterhalb des Abflusses ihre Rute in die Gischt zu halten. Ich wünschte Petri Heil und guten Appetit.

Donnerstag: »Liebe KollegInnen, vielen Dank für deine E-Mail«, steht in einer Abwesenheitsnachricht.

Bonn-Beuel, morgens

Die Stadt Bonn hat laut Zeitungsbericht im vergangenen Jahr 13,4 Millionen Euro an Bußgeldern für Park- und Tempoverstöße eingenommenen. Damit kann gut ein Drittel der jährlichen Kosten der Bonner Oper abgedeckt werden. Ich höre sie schon wieder schreien: Abzocke! Melkkuh der Nation!

Wie weiterhin berichtet wird, verzögert sich der Abriss des alten Schlachthofes, weil zuvor ein Eidechsenschutzzaun in Richtung Bahngleise errichtet werden muss, damit die dort lebenden Kleinreptilien nicht während der Abbrucharbeiten das Gelände aufsuchen und zu Schaden kommen. (Wegen der vom Bahnverkehr ausgehenden Gefahren für die Echsen hat man offenbar weniger Bedenken.) Das ist zu loben und bemerkenswert: Gebäude, in denen jahrzehntelang massenhaft Tiere getötet wurden, können nun aus Tierschutzgründen nicht abgerissen werden.

Gedanke: Wenn Außerirdische zu uns kämen, warum sollten sie mit uns kommunizieren wollen? Wenn Menschen Wälder roden, um Acker- und Weideflächen zu schaffen, diskutieren sie auch nicht vorher mit den Tieren. Außer vielleicht in Deutschland, siehe oben.

Spruch zum Abend: Das letzte Schaf hat kein Fell mehr. Fragen Sie nicht.

Freitag: Manches, was mich früher irritierte oder gar nervte, nehme ich heute amüsiert zur Kenntnis. Zum Beispiel Leute, die mich mal duzen, mal siezen. Wie die Dame am Empfang des von mir regelmäßig und auch heute aufgesuchten Frisiersalons. Vor einiger Zeit, ich berichtete, war sie nach jahrelanger Distanzanrede ohne erkennbaren Anlass, etwa einer gemeinsamen Ballonfahrt, nach der, wie ich mal hörte, das Duzen obligatorisch ist, zum Du übergegangen; nach interessierter, keineswegs verärgerter Frage meinerseits, was sie dazu veranlasst hätte, vereinbarten wir die Beibehaltung der vertrauten Ansprache und praktizierten sie bei meinen folgenden Besuchen. Heute nun siezte sie mich wieder wie früher; ich verkniff mir die Frage, ob wir wieder beim Sie seien und warum. Diesbezüglich bin ich flexibel, situativ wird zurückgeduzt oder -siezt, beides völlig in Ordnung. Wobei mit zunehmendem Alter meine Vorliebe für das Sie wächst. Auch bei sympathischen Leuten wie der Dame am Empfang.

Gelesen bei Frau Kaltmamsell und sofort eine Spur von Seelenverwandtschaft ausgemacht:

“Entsetzen und Schockstarre” waren die ersten Wörter der 20-Uhr-Tagesschau, ich erschrak heftig – UND DANN GING’S UM SCHEISS FUSSBALL?!

Ich schrieb es schon mal: Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum Sport, insbesondere Fußball, in den regulären Nachrichten neben Kriegen, Katastrophen, Klimawandel, Kirchenskandalen und Kindergrundsicherung einen so breiten Raum einnimmt. ZDF-heute leistet sich dafür gar einen separaten Sprecher. Sobald er spricht, oder schlimmer noch einer dieser unerträglich überdrehten Sportreporter im Radio, legt sich der Dunst des Desinteresses über meine Wahrnehmung. Die Worte nehme ich noch als Geräusch wahr, wie Hundebellen, ihr Inhalt dringt indes nicht bis zu mir vor.

Samstag: Todesanzeigen enthalten unterhalb des Namens des Gestorbenen häufig Zusätze wie „Oberregierungsrat a. D.“ oder „Bäckermeister“. In der Zeitung von heute steht in einer Anzeige: „Finanzangestellter und Sänger“. Bei mir könnte mal „Bundesbeamter und Kleinblogger“ stehen.

Im Zoo von Hannover erhielten drei Junglöwen ihre Namen, die Zeitung nennt es Löwentaufe: Zuri, Alani und Tayo. »Die Namen klingen alle sehr schön und unterscheiden sich gut voneinander. Das hilft uns, wenn wir die Jungtiere einzeln ansprechen und rufen möchten«, so ein Zoo-Mitarbeiter. Vielleicht bei Ansprachen wie „Alani, hatten wir nicht vereinbart, dass du nicht den Tierpfleger frisst? Böse Löwin.“

Sonntag: Durch die Sonntagszeitung wurde ich aufmerksam auf die Beobachtungsstelle für Anomalien, die systematisch Kuriositäten im öffentlichen Raum sammelt und dokumentiert. Über ein Meldeformular kann man eigene Beobachtungen zur Anzeige bringen.

Anormal für Anfang August ist weiterhin das kühle Wetter mit Regen und Wind. Hierdurch fiel der Sonntagsspaziergang kürzer, immerhin nicht ganz aus. Ich mag es, wenn beim Gehen Regentropfen auf den Schirm klopfen und an der Rheinpromenade nur wenige Fußgänger, zumeist mit Hund, um die riesigen Pfützen auf dem Gehweg flanieren, in denen die fallenden Tropfen Kreise bilden. Auf die in letzter Zeit liebgewonnene Einkehr in einer Außengastronomie verzichtete ich. Das ist nicht schlimm und wird nachgeholt.

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Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche.

Woche 30/2023: Verfallserscheinungen und Restlaufzeiten

Montag: Da für heute kühleres Wetter mit Regen angekündigt war, kleidete ich mich in einen länger nicht getragenen Anzug und fühlte mich sehr wohl darin. Vorsichtshalber nahm ich morgens statt des Fahrrades die Bahn, was sich im Nachhinein als unnötig herausstellte, das kann man vorher nie wissen. Dadurch kam ich nachmittags immerhin in den Genuss eines außerplanmäßigen Fußmarsches nach Hause.

Was ich während der Arbeit höre, lautet die Tagesfrage des Blogvermieters. Falls damit Musik gemeint ist, muss die Antwort „Nichts“ lauten, außer dem tagesaktuellen Ohrwurm, der mich heute allerdings verschonte, vielleicht wegen Montagsunlust seinerseits. Ansonsten hörte ich in einer Besprechung mal wieder viel zu oft „tatsächlich“.

Vom Hören zum Sehen beziehungsweise Lesen: Mich erreichten gleich zwei Mails, bei denen weder aus dem Betreff noch dem grußlos-knappen Inhalt das Begehr des Absenders erkennbar war. Als überwiegend freundlicher Mensch fragte ich zurück, obwohl sofortiges Löschen die angemessene Reaktion gewesen wäre.

Apropos Löschen: Wenn die ARD zu den Waldbränden am Mittelmeer nach der Tagesschau einen Brennpunkt sendet, entbehrt das nicht einer gewissen Komik.

Während des Rückwegs beeindruckendes Gewölk am anderen Ufer

Dienstag: Die Landwirte im Ruhrgebiet sind halbwegs zufrieden, wurde morgens in den Radionachrichten gesagt. Ein trotz der Einschränkung bemerkenswerter Satz, den ich nie zuvor hörte; ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist. Von Apothekern ist derlei vorerst nicht zu erwarten, die verkünden stattdessen regelmäßig die nahende Apothekalypse.

Nachmittags erschienen zwei Mitarbeiter der Fachfirma für Jalousienangelegenheiten, um den defekten Motor zu tauschen, ich berichtete. Wie sich herausstellte, ist der Motor keineswegs defekt, vielmehr wurde die vorgelagerte Stromzufuhr als Ursache ausgemacht, wofür wiederum nicht vorhandene Elektrikerkompetenz vonnöten sei. Man gibt es weiter. Egal, zurzeit scheint die Sonne ohnehin kaum.

Twitter heißt jetzt X, sonst ändert sich nix. – Wie oft mag dieser Satz in den einschlägigen Hetzwerken schon geschrieben worden sein, wie viele Sterne, Herzchen und Daumenhochs gab es dafür? Mir egal. Für mich habe ich diesbezüglich eine Entscheidung getroffen, dieses Mal endgültig.

Mittwoch: Morgens telefonierte ich mit M., meinem früheren Bielefelder Kollegen und Chef, der heute, genau wie ein gewisser Mick Jagger, achtzig wird. Deshalb ist er, also nicht Mick Jagger, sondern der andere M., mit Frau und Hund nach Langeoog geflüchtet. Zu Hause kämen zu viele gleichaltrige Gratulanten zu Besuch, die über ihre Verfallserscheinungen und Restlaufzeiten reden, darauf hat M. keine Lust, sagte er, das kann ich gut nachvollziehen. (Ich bin übrigens etwa gleichaltrig mit Sinéad O’Connor, die heute gestorben ist, du liebe Güte.) M. ist neben Mick Jagger der wohl jüngste beziehungsweise junggebliebenste … jüngstgebliebene? – egal, Sie wissen schon, was ich meine – Achtzigjährige, den ich kenne. Wäre mir dereinst Ähnliches vergönnt, könnte ich mir vorstellen, auch so alt werden zu wollen. Aber auch nur dann.

In der Kantine gab es Mittags an der Vegantheke Eintopf mit Sonnenblumenhackfleisch. Dürfen die das wirklich „Fleisch“ nennen? Ich entschied mich stattdessen für Nudelauflauf mit Käsesoße. Nicht vegan, immerhin fleischlos.

Donnerstag: Da es von morgens an bis in den Nachmittag hinein regnete, endete der planmäßige Fußmarsch ins Werk bereits an der Stadtbahnhaltestelle, von wo aus mich die Bahn trocken, pünktlich und für die Tageszeit erstaunlich leer in Werksnähe brachte.

Mittags wurde Kollege D. in größerer Runde in den Ruhestand verabschiedet, mit Kaltgetränken und Bochumer Currywurst, daher entfiel der übliche Kantinengang. Leider zogen sich die Lobes- und Dankesreden der Chefs und des zu Verabschiedenden hin, so dass mir bis zur nächsten Besprechung nur noch eine Viertelstunde blieb für den Verzehr eines Schälchens Wurst und ein wenig Nudelsalat.

Zu Arbeitsende hatte der Regen nachgelassen, deshalb ging ich zu Fuß nach Hause, wenigstens das. Im Gegensatz zur herbstlichen Kühle am Morgen war es trotz weiterhin dichter Wolkendecke recht warm geworden. Unterwegs meldete sich der kleine Hunger als Folge des schmalen Mittagsmahls, der sich im weiteren Verlauf zu einem unverhandelbaren Appetit (oder Jieper, wie es auf Dummdeutsch heißt) auf ein Stück Kuchen entwickelte. Daher suchte ich am Marktplatz den beschirmten Außenbereich eines Cafés auf, wo ich ein Stück Apfelkuchen und eine Tasse Kaffee bestellte; letzteres ein kleines Experiment, ob die Bestellung mit dem klassischen Hinweis „draußen nur Kännchen“ abgewiesen wurde. Aber nein, Kaffee und Kuchen wurden wie gewünscht serviert und der kleine Hunger vorläufig gestillt.

Freitag: „Ich habe das mal angehangen.“ Was immer wieder auffällt: Viele können nicht die transitive und intransitive Form des Verbs „hängen“ unterscheiden und sie jeweils korrekt anwenden. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es immer kann.

Werbung:

Manchmal riecht man es

Gehört: „Du musst mehr unter Menschen.“ – „Ich bin bei euch.“ – „Das ist nicht unter Menschen.“ – Und das: „Was du pupst ist mein Deo.“

Samstag: Besuch der Mutter in Bielefeld, dank Deutschlandticket mit dem Bahn-Nahverkehr. Die Hinfahrt lief trotz baustellenbedingter Umleitung perfekt, abgesehen von einer schwäbischen Dame, die sich neben mich setzte und das Gespräch suchte, aufgrund meiner ostwestfälischen Abneigung gegen Gespräche mit Fremden jedoch nicht fand und bald einen anderen Platz wählte.

Wie sich auf der Rückfahrt zeigte, verstehen es neben der Deutschen Bahn auch andere Anbieter, hier National Express, die Kunden durch originelle Einlagen zu überraschen. Bei Ankunft des Anschlusszuges in Hamm war der hintere Zugteil verschlossen, was zahlreiche Reisewillige nicht davon abhielt, trotz des augenscheinlich leeren Wagens längere Zeit auf den Türaufknopf zu drücken, ehe sie nach vorne eilten, wo sich durch die fehlenden Plätze eine gewisse Füllung einstellte. Mir selbst gelang es, einen der letzten Sitzplätze zu bekommen und das, da ich über fünfzig bin, ohne schlechtes Gewissen.

In Hagen blieben wir längere Zeit wegen einer technischen Störung stehen, irgendwas mit den Bremsen, so die Durchsage des Triebfahrzeugführers. Nach etwa einer Viertelstunde ging es weiter ohne weitere Beeinträchtigungen. Zum Glück erwachte nicht der Ohrwurm „Der Zug, der Zug, der Zug hat keine Bremsen“.

Aus der Zeitung: Herr Dr. Heinz-Lothar B. lehnt das bedingungslose Grundeinkommen ab, wie er in einem Leserbrief kundtut, unter anderem deshalb: »Der Arbeit kommt außerdem in christlicher Tradition eine eigene Würde zu.« Wer wundert sich da über zunehmende Kirchenaustritte.

Gibt es eigentlich ein Wort dafür, wenn man gerade etwas liest, schreibt oder nur denkt, und im selben Moment hört man es jemanden im Hintergrund sagen? Also ein anderes als Zufall?

Sonntag: Während des Spaziergangs hörte ich eine junge Frau in bestem Deppendialekt in das flach vor den Mund gehaltene Telefon sagen: „Respekt muss man sisch verdienen. Ey warum hast du kein Respekt vor mir.“ Ja, warum.

Statt weiterer Worte Bilder:

DAS ist mal eine Aussage
An diesem Wochenende sind die Bonner aufgerufen, Fotos von Straßenkunst zu machen, die jetzt aus irgendwelchen Gründen Streetart genannt wird. Daran beteilige ich mich gerne.
Oft sind es kleine Zeichen am Wegesrand, die die Vermutung stärken, dass der dauerhafte Fortbestand dieser Spezies ernsthaft gefährdet ist

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Kommen Sie gut durch die Woche.

Vorfreude

Ursprünglich notiert an einem Sommersonntag in einer Außengastronomie in der Bonner Südstadt

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Die Welt ist voller Krisen und Probleme, die Menschen werden scheinbar zunehmend verrückter. Letzteres glaube ich nicht: Schaut man in die Geschichte zurück, waren die Menschen immer verrückt, man muss nur in der Bibel lesen; daran wird sich voraussichtlich bis zur bevorstehenden Selbstauslöschung der Spezies nicht mehr viel ändern. Statt zu verzweifeln und deshalb irrationale Dinge zu tun wie mich auf die Straße zu kleben, schaue ich lieber darauf, was gut läuft, wie das frisch gezapfte Bier, das mir während der Niederschrift dieses Aufsatzes gereicht wurde. Und auf die Dinge, auf die ich mich freue. Vorfreude soll ja die schönste Freude sein, heißt es. Ich freue mich auf:

Den nächsten Urlaub, der schon in wenigen Wochen ansteht. – Den nächsten Aufenthalt in Südfrankreich, wenn auch erst wieder im nächsten Jahr. – Den nächsten Inseltag im September, an dem ich voraussichtlich wieder wandern werde. – Den nächsten Besuch des Lieblingsrestaurants mit meinen Lieben. – An Werktagen freue ich mich morgens auf die Mittagspause und ganztägig auf das nächste Wochenende, sonntagsmorgens auf den Spaziergang am Nachmittag. – Ein Wiedersehen und meine aktive Teilnahme an der Lesung der TapetenPoeten Anfang September. – Ein gemeinsames Blogvorhaben, das hoffentlich bald startet. – Alle Jahre wieder, wenn Weihnachten überstanden ist, alle Geschenk- und Besuchspflichten erfüllt sind.

Auf den Ruhestand, auch wenn ich mich bis dahin noch ein paar Jahre gedulden muss. Das ist nicht schlimm, mit meiner derzeitigen Arbeitssituation bin ich sehr zufrieden, auch wenn sich das hier manchmal anders liest. Wenn es so bleibt, halte ich die verbleibenden maximal neun Jahre locker durch.

Auch meinem Lebensende sehe ich einigermaßen gelassen entgegen, wobei Vorfreude hier der falsche Begriff wäre, da ich als nicht (mehr) religiöser Mensch nicht annehme, dass mit dem Ableben Hauptfreude eintreten wird. Das werde ich ja sehen. Oder eben nicht.

Woche 29/2023: Haushaltsübliche Mengen

Montag: Die neue Woche begann ohne nennenswerte Auffälligkeiten. Am frühen Nachmittag erfuhr mein Arbeitslustakku eine Tiefentladung, was mich zu einem zeitigen, jedoch nicht vorzeitigen Arbeitsende bewog.

Nachdem es um die Reparatur der immer noch defekten Sonnenschutz-Jalousie in den letzten drei Wochen ruhig geworden war und ich deshalb am vergangenen Freitag beim Hausservice nachgefragt hatte, erschienen am späteren Nachmittag gleich drei Techniker, schauten und beratschlagten kurz, schätzten die erforderliche Arbeitszeit zum Tausch des Motor auf zwei Stunden und verschwanden nach etwa fünf Minuten wieder. Man werde sich wieder melden. Ich bin zuversichtlich, dass im Herbst, wenn die Sonne tiefer steht, die Jalousie funktioniert.

In den Nachrichten unterdessen Meldungen über extreme Hitze und Überschwemmungen, angesichts derer Klage über eine defekte Jalousie bei erträglichen fünfundzwanzig Grad Raumtemperatur unangemessen erscheint.

Dienstag: Der Tag begann ungewohnt, da ich morgens das Auto zur Werkstatt brachte. Normalerweise obliegen familiäre Kraftfahrzeugangelegenheiten dem Liebsten, der den Wagen hauptsächlich nutzt; aufgrund einer Dienstreise konnte er seine Pflichten heute nicht wahrnehmen, was soll man machen. Das wären gleich zwei Anlässe zur Stimmungseintrübung gewesen: Abweichung vom Regelablauf, die mir mit zunehmendem Alter immer ungelegener erscheinen, und Autofahren, das ich noch nie mochte. Daran gemessen war meine Tageslaune trotz spätem Arbeitsende erfreulich.

Mittwoch: Auf dem Weg ins Werk sah ich Hinweisschilder zum KUNST!RASEN, einer Veranstaltungsreihe während der Sommermonate im Rheinauenpark. Kunstrasen – derart bezeichnen könnte man auch, was der Geliebte bisweilen aufführt, wenn er sich mal wieder künstlich über etwas aufregt, bis zur Beruhigung Champagner gereicht wird.

Kurz nach Ankunft im Büro stand Kollege T. mit einer Frage im Raum, eingehüllt in eine markante Parfümwolke. Nach Auskunftserteilung meinerseits verschwand er wieder, der Herrenduft verweilte trotz geöffneter Fenster noch etwas. Merken die Leute das wirklich nicht selbst?

Auf dem Weg zur Kantine begegnete mir Kollege D., der heute nach fünfzig Dienstjahren seinen letzten Arbeitstag hatte und kommende Woche seinen Ausstand gibt. Der aufmerksame Betrachter hätte um meine Nasenpartie einen ganz leichten Schimmer ins Grünliche bemerkt.

Ein Kollege aus Berlin wünschte per Mail, nachdem ich ihm bei einer Sache, die Sie nicht interessieren wird, geholfen hatte, um 12:47 Uhr einen baldigen Feierabend. Humor haben sie, die Berliner.

Donnerstag: Bleiben wir in der Nähe von Berlin. In Brandenburg wurde laut Meldungen ein Löwe gesichtet. Nach Einschätzung von Experten ist ein Zusammenhang mit dem Klimawandel nicht auszuschließen.

Gelesen:

»Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass wir nichts weiter sind als ein biologisches Tier – allerdings das einzige, das zu viel frisst und dann ins Fitnessstudio rennt.«

Der Historiker Peter Frankopan im SPIEGEL

Der Geliebte hat Getränke eingekauft, sowohl mit als auch ohne Alkohol. Dabei wurde mal wieder deutlich, die Wortkombination aus „haushaltsüblich“ und „Menge“ ist ihm fremd.

Freitag: In der Nacht beglückte mich ein Wadenkrampf, der mit tausend Messern ins Unterbein stach, mit dem schönen Gefühl, wenn der Schmerz nachlässt. Immer auch das Positive sehen.

„Gehabt euch wohl“, schrieb einer nach der Besprechung in den Teams-Chat. Eine, wie ich finde, wunderschöne Abschiedsformel, die ich gerne öfter hören oder lesen möchte.

Auch schön – gesehen abends in einem Schaufenster. Man beachte den Preis. Wer kauft sowas? Was ist die angemessene Reaktion, wann man derartiges geschenkt bekommt?

Samstag: Wie bereits gestern bekannt wurde, handelte es sich bei der in Brandenburg beobachteten Löwin nach neuen Erkenntnissen wohl doch nur um ein Wildschwein. Kann ja mal passieren. Humor haben sie, die Brandenburger.

Ansonsten ein angenehmer Tag mit katerfreiem Erwachen, Balkonfrühstück mit den Lieben bei angenehmer Außentemperatur, einem mittäglichen Spaziergang ohne gastronomische Einkehr, dafür mit Rast auf einer Bank am Rheinufer, wo die Schiffe wegen Niedrigwassers zurzeit nur halb beladen fahren können, und nachbarschaftlichem Grillen am Abend.

Bankaussicht

Sonntag: Wenn es stimmt, dass Katzen sieben Leben haben, dann hat die des Nachbarn über uns seit heute Morgen nur noch sechs, nachdem sie von der Dachterrasse auf die vier Stockwerke tiefer befindliche Glasüberdachung des Treppenhauses gestürzt ist. Was die Katze zu dem Sturzflug bewogen hatte, womöglich gar Suizidabsicht, ist nicht bekannt, jedenfalls hat sie es offenbar überlebt.

Der Tag begann mit Regen, der pünktlich zum Spaziergang aufhörte. Danach blieb es überwiegend bewölkt, dabei mild, was dem Tag eine frühherbstliche Anmutung verlieh, einem Besuch der Außengastronomie jedoch nicht im Wege stand.

Den Gang verband ich mit der werterhaltenen Entsorgung überzähligen Küchengeschirrs, das zu schade für den Müll war. Dazu gibt es im Bonner Norden eine öffentliche Abgabestelle, nicht viel mehr als ein Holzregal, wo man brauchbare Gegenstände hinterlegen oder bei Bedarf entnehmen kann, also dasselbe Prinzip wie die öffentlichen Bücherschränke. Bis vor einiger Zeit gab es so ein Tauschhäuschen auch in unmittelbarer Nähe im Hof der ehemaligen Volkshochschule, was sehr praktisch war. Seit der Hof nicht mehr zugänglich ist, ist das Häuschen verschwunden. Alternativ könnte man die Sachen auch einfach vor das Haus stellen mit einem Zettel „Zu verschenken“, wie es mittlerweile vielfach zu beobachten ist, manchmal mit den absonderlichsten Abfällen in den jeweiligen Kartons. Man kann das Zeug auch, wie der Geliebte es bereits mehrfach praktiziert hat, an der Straßenecke auf den Stromkasten stellen; spätestens am nächsten Tag ist es verschwunden, wirklich erstaunlich, was die Leute alles gebrauchen können. Für mich fühlt sich das immer ein wenig wie wilde Müllentsorgung an, deshalb bin ich froh über die offizielle Sammelstelle im Norden, auch wenn die etwas weiter weg gelegen ist, was für mich als Gernegeher kein Problem darstellt.

Angewandte Kunst in der Inneren Nordstadt
Humor in der Äußeren Nordstadt
Niedrigwasser und Wolken

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Gehaben Sie sich wohl und kommen Sie gut durch die Woche.

Woche 28/2023: Von Wanderglück beseelt

Montag: Am Wochenbeginn war nichts Wesentliches zu beanstanden, es gab schon montäglichere Montage. Zu beklagen ist der Defekt der Geschirrspülmaschine nach nur acht Jahren Betrieb, was nicht dem Montag anzulasten ist. Dabei handelt es um ein Gerät des einst für die Verlässlichkeit und dauerhafte Haltbarkeit seiner Produkte bekannten Gütersloher Hausgeräteherstellers im gehobenen Preissegment. Anscheinend kann man sich auf nichts mehr verlassen. Vor geraumer Zeit stellte bereits der Wäschetrockner aus demselben Hause seine Dienste ein; sein Nachfolger, ebenfalls aus Gütersloh, nervt seitdem mit durchdringendem Piepen nach Trocknungsende.

Aus einem Zeitungsbericht über den Brand in einem Landauer Autohaus am vergangenen Wochenende: »Durch das Feuer wurden unter anderem Autos zerstört« – Wer hätte das gedacht.

Arno Frank im aktuellen SPIEGEL über Freibadkultur: »Und wenn weibliche Brüste vom Schönheitschirurgen sein können, dann sind männliche manchmal von der Brauerei.«

Dienstag: Vormittags fuhr ein Lieferwagen auf die gelb verdorrte Rasenfläche hinter dem Werk, mit Anhänger, darauf ein Aufsitz-Rasenmäher, obwohl es dort nichts mehr ernsthaft zu mähen gab. Bevor er lärmend zu grasen begann, brachte der Grünschnittvollstrecker mittels einer nicht minder lärmenden Motorsense die umstehenden Hecken in Facon. An Büroschlaf war nicht zu denken. Ich schloss die Fenster und dachte: Der macht auch nur seine ihm aufgetragene Arbeit. Wenigstens bediente er sich zum Aufsammeln der Heckenreste einer klassischen Harke statt eines Blasinstruments.

„Da sind wir schon in Progress“ hörte ich in einer Besprechung und fasste mich an den Kopf.

In einer Überschrift las ich was von „spannendem Gemüse“ und wunderte mich.

Aus gegebenem Anlass wünsche ich mir für WhatsApp eine Funktion, die eine Gruppe automatisch für mindestens acht Stunden stummschaltet, sobald jemand ein Spruchbild darin veröffentlicht. Oder mehr als ein Ausrufezeichen verwendet.

Nachmittags unterhielt ich mich mit einem Kollegen über den Ruhestand und kam zu der Erkenntnis, dass ich in spätestens neun Jahren gehen kann. Neun Jahre sind nicht viel, zurückgerechnet ist das 2014. Das war doch gerade erst.

Mittwoch: „Wir haben leider ein Delay“ hörte ich in einer Besprechung. Das tut mir leid, hoffentlich singt er nicht.

Die Tagesfrage des Blogvermieters lautet, welche Strategie ich anwende, um das tägliche Leben angenehmer zu gestalten. Eine bewusste Strategie, die einhergeht mit einer Planung, verfolge ich nicht, doch gibt es schon ein paar Dinge, die mir unverzichtbar erscheinen: die konsequente Trennung von Beruf und Privat, weshalb ich Heimarbeit ablehne. Eine Mittagspause ohne geschäftliche Gespräche und abseits des Schreibtisches, ganz wichtig und nicht verhandelbar. – Bewegung, das muss kein Sport im engeren Sinne sein: Radfahrten und Fußgänge ins Werk, Spaziergänge, die weitgehende Meidung von Rolltreppen und Aufzügen. (Das Sportstudio, das ich vor Jahren regelmäßig aufsuchte, ehe ich daran die Lust verlor, befindet sich im zweiten Stock. Sie glauben nicht, wie viele der Muskelzüchter dorthin den Aufzug benutzten.) – Ein, zwei Gläser Wein oder Bier am Abend. Ja ich weiß, nicht gut, weniger wäre besser, gehört für mich aber dazu. – Ausreichend Schlaf, das heißt, vor Arbeitstagen gegen zweiundzwanzig Uhr ins Bett, am Wochenende nicht vor zehn wieder raus. – Mich nicht für alles interessieren, worum allgemeines Geschrei tönt. – Lesen. Schreiben. – Das war eine kleine Auswahl, die sich mit etwas Nachdenken noch erweitern ließe.

Abendgewölk

Donnerstag: Etwas, das das Leben auch angenehmer macht, sind Unterbrechungen des Alltags. Das muss nicht gleich ein mehrwöchiger Urlaub sein, einzelne Tage zwischendurch erquicken ebenfalls. Ein solcher Inseltag war heute, den ich bei perfektem Wetter wandernd verbrachte, auf der zweiten Etappe des Natursteigs Sieg von Hennef nach Blankenberg. Glücksgefühl stellte sich erstmals ein, nachdem der zum Teil steile Zuweg von Hennef herauf geschafft war und mich auf dem Hauptweg Waldkühle umgab, derweil von rechts aus dem Tal fernes Stadt- und Straßenrauschen ans Ohr drang.

Der Wanderweg führt nicht nur durch Wald und Feld, sondern ab und an auch durch ein Wohngebiet. Ich mag das. Ob die Anwohner es genauso mögen, wenn fremde Leute an ihren Gartenzäunen entlang wandern, ist eine andere Frage.

Während der Mittagspause auf einem wohlgelegenen Rastplatz mit Blick auf das Tagesziel diktierte ich aus gegebenem Anlass die erste Whatsapp-Sprachnachricht meines Lebens. Dabei hielt ich, worüber ich sonst gerne lästere, das Telefon flach vor den Mund und schaute mich immer wieder um, ob mich jemand sehen könnte. Obwohl es für viele völlig normal ist, wäre mir das peinlich gewesen. Ähnlich wie beim WildWaldpinkeln.

Gegen vierzehn Uhr erreichte ich den Ortsteil Stein, wo ich mich in einer Außengastronomie an einem Weizenbier labte. Derart gestärkt erklomm ich anschließend den Hügel, auf dem die idyllische Stadt Blankenberg ruht, eigentlich schon Beginn der dritten Siegsteig-Etappe, die ich mir für einen der nächsten Wandertage vornehme. Danach fuhr ich, von Wanderglück beseelt, mit einer fast leeren S-Bahn zurück nach Siegburg, wo spontan aufgekommener Currywurstappetit gestillt wurde.

Wenn es Sie interessiert, hier einige Eindrücke des Tages:

Sieg bei Hennef
Waldeslust
Farben
Das Ziel vor Augen (Pfeil)
Für die Sammlung (Stein)
Stadt Blankenberg
Finde den Fehler

Freitag: „Es wird demnächst tatsächliche Standards für die Betreiber kritischer Infrastruktur geben“, sagte die Innenministerin anlässlich der Störaktion Klimaklebender auf dem Düsseldorfer Flughafen. Tatsächlich. Dann kann ja nichts mehr passieren.

Irgendwer hat mir per Teams ohne weitere Kommentierung eine Aufgabe zugewiesen. Da ist er bei mir richtig. Ohne genauer zu wissen, was er von mir will, habe ich sie auf Erledigt gesetzt und warte ab, was passiert. Mit dem Alter kommt die Gelassenheit, derlei nicht ernst zu nehmen und die Erkenntnis, dass in über neunzig Prozent solcher Fälle gar nichts passiert.

Samstag: Das Wetter zeigt sich unentschieden, mal regnet es, ab und zu lugt die Sonne durch ein Wolkenloch, dazu angenehme Temperaturen nicht weit über zwanzig Grad. Dank der neuen Markise kann ich den Nachmittag niederschlagsunabhängig auf dem Balkon sitzen und das Blog befüllen, auf dass Sie am Montag wieder was zu lesen haben. Ein wenig getrübt wird das Vergnügen durch Arbeitsgeräusche des bisweilen zu Hyperaktivität neigenden Nachbarn gegenüber, der heute etwas mit einer elektrischen Handkreissäge bearbeitet, dazwischen heult immer wieder ein Staubsauger mit nervensägenden Klopfgeräuschen, ungefähr so: „Uüüüüüüüüü – bum bum bum – üüüüüüüüü – bum bum bum – üüüüü …“.

Aus Unpässlichkeitsgründen haben wir ausnahmsweise Cola im Haus, die klassische bauchige Glasflasche im Einliterformat, ich wusste nicht, dass es das (noch) gibt. Nach so langer Zeit schmeckt die braune Süßbrause erstaunlich gut, wird aber nicht zur Gewohnheit werden.

Aus der Zeitung:

Haben die das wirklich nicht gemerkt?

Alles Gute zum Namenstag unter anderem an Bonaventura, Gumbert und Regiswind.

Sonntag: Bei den Kraftstoffpreisen ist offenbar noch Luft nach oben. Anders ist nicht zu erklären, dass ich beim Spaziergang an gleich drei Fahrzeugen vorbeiging, die mit laufendem Motor entweder am Straßenrand standen, derweil der Fahrer sich mit dem Datengerät beschäftigte, oder vor geschlossen Bahnschranken. Soll man die Leute ansprechen? Ja, sollte man wohl, aber außer einer dummen Antwort, vielleicht auch Gewaltandrohung, wird man nichts erreichen.

Meine Abneigung gegen das Händeschütteln schon lange vor der Seuche brachte ich bereits des öfteren zum Ausdruck. Wie der aktuellen Ausgabe der PSYCHOLOGIE HEUTE zu entnehmen ist, praktizierten die australischen Walbiri den Penishandschlag. Leider wird nicht erläutert, wie eine solche Begrüßung genau ablief, auch in des Netzes Weiten fand ich nichts dazu. Das würde mich sehr interessieren, wenngleich ich nicht annehme, für dieses Wissen eine praktische Anwendung beziehungsweise eine allgemein akzeptierte Alternative zum Händeschütteln zu finden.

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Kommen Sie gut in und durch die Woche.