Currywurst statt Klimawandel

Einmal im Jahr ist uns ausgelassene Vergnügtheit kirchlich-gesetzlich untersagt, diesen Tag nennen wir Karfreitag, wobei die Historiker uneins sind, woher die Bezeichnung kommt: Von Kar-nickel, als zoologisch nicht ganz korrekte Ankündigung des nahenden Osterhasen; oder von Kar-re, vor welche sich die deutsche Gesetzgebung hier im Sinne der katholischen Kirche spannen lässt. Als wahrscheinlich gilt jedoch die Herleitung aus dem Wörtchen ,karg‘, sind wir doch angehalten, an diesem Tag auf Fleisch zu verzichten und stattdessen mit Kar-toffelsalat, Kar-otten und bestenfalls Kar-pfen vorlieb zu nehmen. Immerhin: Der Gesetzgeber sieht bislang von entsprechenden Regelungen ab, womöglich fürchtet er Kar-lsruhe.

Genug der Kar-lauer.

Seit ein paar Wochen feiert auch unsere Kantine den Fleischverzicht, indem der vegetarische Donnerstag ausgerufen wurde, oder Kardonnerstag, wenn man so will, siehe oben. Ratlos stehe ich seitdem donnerstags vor dem Speiseplan und kann mich nicht entscheiden zwischen Kirschtomaten-Karottensuppe mit frischem Ingwer (ich hasse Ingwer), Chili sin Carne, gebackenem Vollkornbratling an Gemüse-Pilzragout, marinierten Tofuscheiben in Currysauce und Veggieburger mit BBQ-Sauce. Bemerkenswert die Begründung für den Grün-Donnerstag: Nicht etwa die Gesunderhaltung der Mitarbeiter durch eine vernünftigere Ernährung steht im Vordergrund, sondern die Idee, hierdurch einen Beitrag zur globalen CO2-Reduzierung zu leisten.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Abgesehen davon, dass die Zutaten vermutlich um die halbe Welt gekarrt werden, ehe sie auf des hungrigen Kantinengängers Teller landen – wie soll das gehen? Jeder, der in Biologie aufgepasst hat, weiß, dass es die Pflanzen sind, die unter Einsatz von Licht und Chlorophyll das böse CO2 zu Sauerstoff verwandeln. Wie aber soll der Ruccola das tun, wenn wir ihn donnerstags verspeisen, während die Kühe und Schweine unbehelligt von des Fleischers Messer weiter vor sich hin atmen, rülpsen und pupsen dürfen?

Alldieweilen ich lustlos im Risotto mit soutinierten Waldpilzen herumstochere, träume ich von einer schönen Currywurst an Pommes, so eine richtige aus zerriebenem Schwein, nicht aus Tofu und ähnlichen Ersatzstoffen. Die gab es früher auch in unserer Kantine, mindestens einmal die Woche. Während sich die für indischen Nudeltopf mit Hühnerfleisch und vegetarisch gefüllten Paprikaschoten auf Vollkornreis zuständigen Damen hinter ihren Schaltern langweilten, stand die Schlange der Currywurstliebhaber bis auf die Straße, derweil Ruccola und Spinat auf ihrem Feld glücklich und fleißig CO2 umwandelten.

Ich plädiere für die sofortige Einführung eines festen Currywurst-Tages, nennen wir ihn Curmittwoch (sprich: Kör-Mittwoch)!

Am Karfreitag gab es bei uns zu Hause übrigens Spanferkelrollbraten mit Speckauflage. Ich bin mir sicher, Gott hatte nichts dagegen.

Schweine-Reime

Über Twitter wurde ich auf eine wunderbare Aktion aufmerksam: In ihrem Blog is a blog ruft Isabel Bogdan dazu auf, Limericks mit dem Thema „Schweinkram“ zu dichten. Gut, bislang schrieb ich keine Limericks, aber mit Schweinkram kenne ich mich, bei aller Bescheidenheit, einigermaßen aus. Daher fiel es mir nicht sonderlich schwer, ein paar Verslein zu verfassen. Bitte sehr:

***

Es wollte ein Jungmann aus Lingen
es endlich mal hinter sich bringen.
Doch stand zur Vergnügung
keine zur Verfügung.
So musste sein Vetter einspringen.

+ + +

Es konnte ein Knabe aus Schleiden
sich zwischen zwei Jungs nicht entscheiden.
Nach beiden verrückt:
sie war’n gut bestückt.
So trieb er es mit allen beiden.

+ + +

Ich kann auch was heterosexuelles:

Frühmorgens erwachte der Gatte
mit einer beachtlichen Latte.
Die Gattin, sie schlief
noch immer ganz tief.
Wie gut, dass zwei Hände er hatte.

***

Quelle: http://isabelbogdan.de/2013/02/20/auf-besonderen-wunsch-eines-einzelnen-herrn/#comment-26493

 

 

Affen ins All

Wie der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad verlauten ließ, möchte er gerne – nachdem der Iran bereits erfolgreich einen Affen ins All befördert hat – der erste Iraner im Weltall sein. Das geht nun leider nicht mehr, weil bereits der Affe oben ist, es sei denn, dieser hatte nicht die iranische Staatsbürgerschaft. Vielleicht war es aber auch kein tierischer Primat, sondern ein iranischer Staatsbürger, den man aufgrund seiner dichten Behaarung für einen solchen gehalten hatte; dann wäre die Chance des Präsidenten allerdings dahin.

Doch egal, ob Affe oder Astronaut: „Ich bin bereit, für den wissenschaftlichen Fortschritt des Landes sogar mein Leben zu opfern und der erste iranische Astronaut im All zu werden“, so Ahmadinedschad.

Liebe westliche Politiker, das ist eure Chance! Sammelt ein bisschen Geld ein und erfüllt ihm seinen Wunsch! Schickt ihn zum Mond, zum Mars, zum Jupiter oder gar in eine ferne Galaxie! Schneller, einfacher und endgültiger werdet ihr den nie los!

Abgeschrieben: Warten Sie doch kurz!

„Pünktlich wie die Eisenbahn“ – was früher ein Qualitätsmerkmal war, lässt heute, im Zeitalter der Deutschen Bahn AG und der von ihr erfundenen Floskel „wegen Verzögerungen im Betriebsablauf“, den derart bezeichneten in einem eher ungünstigen Licht erscheinen. „Verzögerungen im Betriebsablauf“ – meines Erachtens hat die Bahn hierfür einen Sprachpreis verdient, klingt es doch wie eine plausible Erklärung für verspätete Züge, sagt inhaltlich jedoch in etwa so viel aus wie „Der Zug kommt später, weil er unpünktlich ist“ oder ganz einfach „darum“.

Möglicherweise bin ich diesbezüglich ein wenig zu deutsch, böse Zungen nennen es vielleicht spießig, aber Unpünktlichkeit gehört seit jeher zu den Untugenden, welche zu verzeihen ich am wenigsten geneigt bin, nicht nur in Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel, sondern insbesondere auf Menschen, die mit mir verabredet sind. Ebenso wenig verzeihe ich mir selbst Unpünktlichkeit, selbst wenn besagte Verkehrsmittel die Ursache sind – Pünktlichkeit ist für mich auch Ausdruck von Wertschätzung, aktiv wie passiv.

So liegt es nahe, diesem Thema ein paar Zeilen zu widmen. Doch muss ich das gar nicht, denn alles, was dazu zu schreiben wäre, steht bereits im von mir sehr geschätzten Blog Mind-Penetrator. Ich freue ich mich, den Text hier wiedergeben zu dürfen. Viel Vergnügen!

***

Seit Anbeginn der Uhrzeit teilt sich die Menschheit in zwei Gruppen: die notorischen Zuspätkommer und die Pünktlichen.

Ich selber gehöre zur zweiten Gattung und schätze Pünktlichkeit sehr. Woraus wiederum resultiert, dass sich – sofern ich mich mit einem Zuspätkommer verabrede – grundsätzlich meine Wartezeit auf das Maximum verlängert. Und während man wartet – im Regen, bei brütender Hitze oder mit wippendem Fuß und angespannter Nervosität – durchläuft man bekanntlich mehrere Phasen seines Gemütszustandes:

Nach ca. 5 Minuten tritt eine gewisse Unsicherheit auf, die Zeit oder Ort in Frage stellen. Waren wir wirklich HIER verabredet? War es tatsächlich 20 Uhr?
Nach weiteren 5 Minuten kommt eine leichte Besorgnis hinzu: Es wird doch wohl nichts passiert sein?
Nach insgesamt 15 Minuten und – im Winter – eingefrorenen Gliedmaßen steigert sich dann langsam die Wut. Im schlimmsten Fall hat der Zuspätkommer sein Handy wieder einmal ausgeschaltet und ich stehe wie bestellt und nicht abgeholt in der Gegend rum. Umspielt – und nicht förderlich für den Blutdruck – wird das Ganze von Menschenmassen, die mich mit bemitleidendem Blick anschauen: „Och, schau mal, ganz allein hier!“

Und es wird leer, und es wird ruhig. Ich warte. Ich danke den Smartphone-Erfindern, dank derer man wenigstens halbwegs beschäftigt aussehen kann, wenn man mit prüfendem Blick und wischendem Finger auf seinem Handy herumdaddelt. Währenddessen ärgere ich mich und tippe irgendein unnützes Zeug in mein Smartphone, in der Hoffnung, meine Wut so etwas zu drosseln.

Nach sensationellen vierzig Minuten erscheint ein grinsendes Gesicht in meinem Blickfeld. „Auf der Autobahn war Stau und ich habe keinen Parkplatz gefunden und eigentlich bin ich auch erst vor 5 Minuten losgefahren, es war alles so stressig heute.“
Ich lächele, es ist nichts besorgniserregendes passiert und irgendwie muss ich mit dem irren Grinsen meine Wut unterdrücken, dass der Film bereits vor 15 Minuten begonnen hat und die Ausreden auch schon einmal besser waren.

Findigerweise merke ich mir vor, die Uhrzeit des nächsten Treffens mindestens eine halbe Stunde vorzuverlegen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nicht mit einer Verspätung von sensationellen 3 Stunden gerechnet und so stehe ich abholbereit um Punkt 11 Uhr an dem verabredeten Ort, während besagte Person nicht einmal aus den Federn gestiegen ist, wie sich im Nachhinein herausstellte. Wieder konnte ich analysieren, wie viele Gefühlsphasen man bei derart immensen Verspätungen durchlaufen kann. Es endet übrigens innerhalb der letzten Stunde in tiefster Wut und missglücktem Telefonterror – und einem Konzert, was – nach Erzählungen – der absolute Wahnsinn gewesen sein muss.

Gipfeln kann so etwas eigentlich nur, wenn man zu seiner eigenen Hochzeit und der voranstehenden kirchlichen Trauung eine halbe Stunde zu spät kommt. Und so haben wir alle gewartet und durchliefen wieder einmal sämtliche Phasen der Ungeduld und Wut.

Vermutlich würde es ein Zuspätkommer auch nicht pünktlich zu seiner eigenen Beerdigung schaffen – er hatte einen wichtigen Anruf und musste noch einiges klären…

Ein kollektives Zuspätkommen findet man übrigens zu einer Party. Die possierlichen Partygäste möchten nie die Ersten sein, schließlich sieht es nachher so aus, als hätte man nichts zu tun und würde den ganzen Tag auf die Party warten.
Also sitze ich um Punkt 20 Uhr mit Partyhütchen und Tröte auf der Couch – wartend .. und allein. Um 20:30 Uhr ist die dritte Flasche Bier leer, ich bin angetrunken, lutsche an dem 10. Käsehäppchen und habe eine gewisse Bettschwere.
20:45 Uhr: es klingelt. Ich schwanke zur Tür und empfange die Gäste. „Sind wir die ersten?“ Als ich die Frage bejahe, sieht man in den Augen der frisch eingetroffenen Freunde ein kleines Stückchen Hoffnung zerbrechen. Um 00:00 Uhr trifft dann auch der letzte Gast ein, der Luft holt für seine Ausrede. „Lass es einfach… du bist da, das ist gut. Bier und Käsehäppchen sind aus.“

Der moderne Mensch neigt ja zu einer gewissen Terminüberladung. Da schafft man nach Feierabend um 16:00 Uhr noch einen Arzttermin, Sport und das Treffen um 18:00 Uhr. Nur hat man a) den Stau nicht einberechnet, der überraschend – wie jeden Donnerstag – auftritt, und b) nicht daran denken können, dass sich beim Arzt eine Wartezeit von 45 Minuten ergibt oder c) die Bahn AUSNAHMSWEISE Verspätung hat.
Und so sitzt man wutentbrannt im öffentlichen Verkehrsmittel oder im Auto – je nach Belieben und Planung – mit geröteten Augen und ein wenig Schaum vor dem Mund.. und wartet. Und flucht leise in sich hinein, tippt wütend auf dem Handy herum.

Und dann denkt man auf einmal daran, mit WEM man sich trifft. Und man begreift, dass die Verspätung dieses Mal den anderen trifft. Die eigene Wartezeit um ein vielfaches verkürzt wird. Süffisantes Lächeln und Erleichterung machen sich breit. Wird er gleich gucken, der Zuspätkommer, wenn ich dieses Mal später komme….

Es ist Sonntag, 20 Uhr. Ich stehe allein im Kino und warte…..

 

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Quelle: http://mindpenetrator.blogspot.de/2013/01/warten-sie-doch-kurz.html

#Aufschrei

Zur aktuellen Debatte über Sexismus kann und will ich mich nicht äußern, denn alles, was ich dazu zu sagen hätte, findet sich in einem wunderbaren Kommentar in der WELT beziehungsweise WELT KOMPAKT wieder:

Von den Schwulen lernen

(Tilman Krause)

Warum können die Deutschen eigentlich nicht spielerisch mit Sexualität umgehen? Sie könnten einiges von den Schwulen lernen – vor allem, dass es völlig okay ist, auch mal Objekt der Begierde zu sein.

Allein unter Heteros, versteht man ja manchmal die Welt nicht mehr. Hat da also in unserem gelobten Land ein älterer Herr zu einer jungen Dame gesagt, sie könne aber auch ein Dirndl gut ausfüllen. Daraufhin trägt die Frau über ein Jahr lang den Groll darüber stumm mit sich herum, um in dem Moment zum großen Halali auf den Mann zu blasen, als der an die Spitze seiner Partei aufrücken soll. Statt sich zu freuen! Statt charmant und wortgewandt in der Situation selbst zu kontern, falls sie sich aus irgendeinem Grunde nicht so sehr über das Kompliment gefreut haben sollte!

Eines ist jedenfalls sicher: Wäre Frau Himmelreich ein schwuler Mann, und hätte diesem Rainer Brüderle zur mitternächtlichen Stunde an der bekannt schummrigen Bar des Hotels „Maritim“ zu Stuttgart gesagt: „Alle Achtung, Du kannst aber auch gut eine Krachlederne ausfüllen, vorne wie hinten!“ – der schwule Mann hätte gejubelt, mindestens aber geschmunzelt. Er hätte natürlich auch sofort den Ball schlagfertig zurückgespielt. Wenn der schwule Mann 29 gewesen wäre, hätte er vielleicht nur gesagt: „Und wie Du, mein Alterchen, eine Badehose ausfüllst, das möchte ich mir lieber gar nicht vorstellen.“

Hätte er hingegen die doppelte Zahl an Jahren auf dem Buckel gehabt, wäre die Antwort vielleicht entgegenkommender ausgefallen, zum Beispiel so: „Du, ich kann auch noch was ganz anderes ausfüllen als eine Krachlederne!“ Schon wäre ein lustiger, frivoler Schlagabtausch zustande gekommen und am Ende jeder friedlich in sein eigenes Bett marschiert.

Bock auf ein paar lose Worte

Allein unter Heteros, fragt man sich nämlich angesichts der gegenwärtigen „Sexismusdebatte“ nur das eine: Warum können die Deutschen nicht spielerisch mit Sexualität umgehen? Warum würden sie am liebsten auch noch diesen so unglaublich viel Freude spendenden Bezirk mit einem „Code of Conduct“ einhegen und Verstöße gegen denselben beleidigt bei der nächsten Dienststelle für political correctness anzeigen? Warum rufen sie schon wieder nach einer abstrakten Reglementierung, anstatt sich lustvoll ins Leben selbst zu stürzen, anarchisch, wie es nun mal ist?
Wie kommt denn Frau Himmelreich darauf, dass Herr Brüderle es auf einen „sexuellen Übergriff“ abgesehen hatte? Vielleicht hatte er einfach nur ganz locker Bock auf ein paar lose Worte? Und selbst wenn Augenlust und überschüssige Hormone im Spiel gewesen sein sollten: Darf er die nicht haben, nur weil er 67 ist und für einen Schönheitswettbewerb nicht die allerbesten Chancen hätte? Wer jetzt vom „sabbernden alten Sack“ redet, der sich dergleichen gefälligst nicht „herausnehmen“ soll, der kommt mir jedenfalls sehr viel sexistischer vor, als der alte Herr selbst es mit seiner Anzüglichkeit war.

Denn wer sich da im Brustton der Empörung vor Ekel schüttelt, der gibt ja zu verstehen, dass er einem gut aussehenden, jüngeren Latin Lover mehr Zudringlichkeit einräumen würde, weshalb hier neben dem Sexismus auch noch die Frage der Macht ins Spiel kommt – freilich nicht die der gesellschaftlichen oder politischen Macht, sondern die Macht der Erotik und der menschlichen Schönheit, die ohnehin viel größer sind, als die andere ist.

Opfer und Täter zugleich

Nun kann man natürlich einwenden: Auch Amerikaner und Engländer verstehen in dieser Hinsicht keinen Spaß. Irgendwie scheint diese Humorlosigkeit etwas mit dem Protestantismus zu tun zu haben und mit der aus ihm resultierenden Unkultur, der zufolge Erotik sich lange Zeit nur im heimischen Schlafzimmer entfalten durfte, zwischen standesamtlich geprüften Eheleuten.

Aber die Deutschen setzen noch insofern eins drauf, als sie es wieder einmal schwarz auf weiß festschreiben wollen, dass sie bitte schön nur Subjekt der Begierde zu sein wünschen. Mit der Rolle des Objekts kommen sie nicht klar. Das Tätervolk schlechthin, es verfügt einfach nicht über die Ausdrucksmittel, ein erotisches „Nein“ oder „Ich nicht“ zu signalisieren. Es kann sich dergleichen nur angewidert und brutal verbitten.

Damit entgeht ihm viel. Damit begibt es sich nicht nur der hohen Lust und raffinierten Kunst, dem anderen etwas zu versagen und ihn dennoch für sich einzunehmen. Dabei würgt es auch brachial Erfahrungen ab, die es, wer weiß, bereichern könnten. Also, liebe deutsche Heteros: Guckt euch doch mal an, wie’s die Schwulen machen. Seid Opfer und Täter zugleich! Das entspannt.

Dem habe ich absolut nichts hinzuzufügen.

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Quelle: http://m.welt.de/article.do?id=kultur%252Farticle113236308%252FAllein-unter-lustfeindlichen-Heteros&fb_action_ids=533094023389617&fb_action_types=og.recommends&fb_source=other_multiline&action_object_map=%257B%2522533094023389617%2522%253A473500096044205%257D&action_type_map=%257B%2522533094023389617%2522%253A%2522og.recommends%2522%257D&action_ref_map=%255B%255D