Herbstimpressionen

Mein Sonntagsspaziergang führte mich heute ungeplant durch den Bonner Norden über die Friedrich-Ebert-Brücke bis zur Siegmündung und auf der anderen Rheinseite wieder zurück. Die Herbstsonne ließ dabei die Siegauen in wunderschönen Farben erleuchten.

Hier ein paar Eindrücke, teilweise mit Instagram bearbeitet.

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Ein Strandtag

Es gibt Orte, die ich magisch nenne, Orte, an denen es mir gelingt, ganz in der Gegenwart zu sein, körperlich wie gedanklich, im Jetzt und Hier sozusagen, wo mich keine störenden Gedanken an Vergangenes oder Kommendes vom Dasein ablenken. Ein solcher Ort ist das Rheinufer vor Bonn-Oberkassel an einem warmen Tag. Gestern zog es mich mal wieder dorthin. Zunächst legte ich mich unter die hohen Bäume auf die Wiese und machte – nichts. Das Buch, das ich eingepackt hatte, blieb im Rucksack, stattdessen lauschte ich dem Wind in den Bäumen (zum Glück hatte ich den iPod-Kopfhörer vergessen), schaute den Schiffen zu und trank dazu ein Fläschchen Bier. Es ist erstaunlich, wie kurzweilig es sein kann, fahrenden Rheinschiffen zuzuschauen, ohne gedanklich ganz woanders zu sein, stundenlang kann ich das.

Später vernahm ich dann leise Musik von hinten. Die Strandbar hatte inzwischen geöffnet, wohin ich mein Nichtstun schließlich verlagerte.

Hier ein paar Eindrücke eines wunderbaren Strandtages:

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Zwischenbilanz, Folge 7 – B wie Bonn

Im Jahre 1998 verschlug es mich, dem Ruf meines Arbeitgebers folgend, nach Bonn. Ich liebe diese Stadt, und es war Liebe auf den ersten Blick: die wunderschöne Bausubstanz insbesondere der Bonner Südstadt (wo ich auch zeitweise wohnte, wenn auch nicht ganz so wunderschön), der Rhein und das Klima: Es ist fast immer ein paar Grad wärmer als im heimatlichen Ostwestfalen, was mir sehr entgegen kommt.

Ich wurde häufig gefragt, ob in Bonn überhaupt noch was los sei, jetzt, da die große Politik in Berlin gemacht wird. Ja, hier ist immer noch genug los, sicherlich nicht weniger als vorher, als die Damen und Herren Politiker noch hier ihrem Tagwerk nachgingen, dafür sorgen die Ministerien beziehungsweise deren Außenstellen, die noch heute in Bonn ansässig sind, zahlreiche Bundesbehörden, und vor allem große bekannte Firmen, unter anderem die mit den Gummibärchen, die gelbe und die mit dem „T“, die ihren Sitz in Bonn haben.

Bonn muss sich einen gewissen provinziellen Ruf gefallen lassen. Ich kann das nicht bestätigen (wie auch, wenn man aus Bielefeld kommt), im Gegenteil, ich empfinde es nicht als Nachteil, dass man sehr viel zu Fuß erreichen kann. Ansonsten, wem es hier zu langweilig ist, für den ist Köln ja nicht weit.

Es mag übertrieben klingen und es gibt ja auch nur mein persönlich-subjektives Empfinden wieder, aber zurzeit kann ich mir keinen schöneren Ort zum Leben vorstellen als Bonn, habe allerdings großes Verständnis dafür, wenn andere genau das auch von i h r e r Stadt behaupten. Gut, vielleicht nicht gerade bei Bielefeld

Land unter

Heute tat ich, was in diesen Tagen viele tun: Rheinhochwasser anschauen, um die innere Schaulustigkeit zu befriedigen. Mein Weg führte mich hierbei von der Bonner Beethovenhalle Richtung Norden über die Friedrich-Ebert-Brücke und wieder zurück. Hier ein paar Eindrücke:

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Auf meinem Weg entdeckte ich im Bonner Norden Objekte, die eine gradezu faszinierende Trostlosigkeit ausstrahlen:

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