Ein Strandtag

Es gibt Orte, die ich magisch nenne, Orte, an denen es mir gelingt, ganz in der Gegenwart zu sein, körperlich wie gedanklich, im Jetzt und Hier sozusagen, wo mich keine störenden Gedanken an Vergangenes oder Kommendes vom Dasein ablenken. Ein solcher Ort ist das Rheinufer vor Bonn-Oberkassel an einem warmen Tag. Gestern zog es mich mal wieder dorthin. Zunächst legte ich mich unter die hohen Bäume auf die Wiese und machte – nichts. Das Buch, das ich eingepackt hatte, blieb im Rucksack, stattdessen lauschte ich dem Wind in den Bäumen (zum Glück hatte ich den iPod-Kopfhörer vergessen), schaute den Schiffen zu und trank dazu ein Fläschchen Bier. Es ist erstaunlich, wie kurzweilig es sein kann, fahrenden Rheinschiffen zuzuschauen, ohne gedanklich ganz woanders zu sein, stundenlang kann ich das.

Später vernahm ich dann leise Musik von hinten. Die Strandbar hatte inzwischen geöffnet, wohin ich mein Nichtstun schließlich verlagerte.

Hier ein paar Eindrücke eines wunderbaren Strandtages:

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