Werbung: Himmel oder Hölle?

Die Kölner SPITZbuben, der sympathische Männerchor aus Köln, bei dem ich immer noch mitsingen darf, gibt am 26. und 27. November sein nächstes Konzert, für das wir an diesem Wochenende intensiv geübt haben. Dieses Mal besteht für das Publikum die einmalige Gelegenheit zum Mitsingen. Doch keine Angst – nur wer mag und vom eigenen Platz aus; niemand wird auf die Bühne gezerrt!

Karten sind noch erhältlich, auch bei mir. Ich würde mich sehr über Ihr Kommen freuen!


Hier die offizielle Einladung mit allen nötigen Informationen zu Ort und Zeit:

himmelholle

Herzliche Grüße von den Kölner SPITZbuben!

Endlich gibt es wieder etwas von uns zu hören: Denn wir gewähren Dir einen Einblick in die Vorbereitungen zu unserem neuen Programm „Himmel oder Hölle?“. Im Rahmen einer Werkschau mit vorweihnachtlichem „Mit-Sing-Ding“ am 26. und 27. November 2016 decken wir unter der bewährten Leitung von Susanne Bellinghausen erstaunliche Parallelen sowie unerwartete Touristenfallen beider Destinationen auf. Das macht die Entscheidung für das eine oder das andere Ziel zwar amüsant, aber keinesfalls leichter. Den Rahmen für dieses emotionale Hin oder Her, Rauf oder Runter, Rein oder Raus, Wolke oder Fegefeuer … bieten die außergewöhnlichen Räumlichkeiten von „Jot Jelunge“, der Fundgrube für Dekoration und Kostüme in der Lindenstraße.

Wann: Samstag, 26. November 2016 um 20:00 Uhr 

Sonntag, 27. November 2016 um 17:30 Uhr

 

Wo: „Jot Jelunge“
Lindenstraße 53
50674 Köln

www.jotjelunge.de

 

Ticket-VVK: Karten gibt es Anfang November 2016
über vorverkauf@koelner-Spitzbuben.de
Ticket-Preis: 10,00 € (ggf. zuzüglich 1,50 € Versandpauschale)

Wir freuen uns sehr über Dein Kommen, Zuhören, Mitsingen und späteres Anstoßen!

Wenn nach der Extrameile das Kniegelenk weg ist

Es gibt so vieles, was man verlieren kann: Den Hausschlüssel, Geld, den Überblick, die Lust, den Verstand, die Geduld, die Unschuld, einen Krieg, Vertrauen, den Glauben, Eier. Auch diverse Körperteile geraten gelegentlich in Verlust, glücklicherweise zumeist nur im sprichwörtlichen Sinne: das Gesicht (was manchem Hackfressenbesitzer eher einen Gewinn bescherte), die Nerven, der Kopf, das Herz, Zähne, Haare. Als der Verlustgefahr eher unverdächtig galten bislang Kniegelenke. Wie wir nun wissen wir, können auch diese wegkommen. Stand jedenfalls in der Zeitung*:

kniegelenkverlust

Aber vielleicht ist das ja ein Beleg für die Existenz der viel gescholtene Lügenpresse.

Auch Wahlen kann man verlieren. Oder gewinnen, das ist nicht immer vorhersehbar, außer in Russland, Nordkorea und früher der DDR. Daher verkneife ich mir hier weitere Ausführungen zum Thema Horrorclowns. Ich möchte nicht daran schuld sein, wenn Amerika uns demnächst vielleicht den Krieg erklärt. Wobei das Phänomen nicht zu verharmlosen ist, wie folgender Zeitungsausschnitt** belegt:

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Jegliches Fingerspitzengefühl hatte offenbar die interne Kommunikationsabteilung eines großen Konzerns verloren, als sie die nachfolgende verbale Hohlraumversiegelung, augenscheinlich Erzeugnis eines minderwertigen Phrasengenerators, dem Vorstandsvorsitzenden in den Mund beziehungsweise Mitarbeiterbrief schrieb:

Engagierte Mitarbeiter, die bereit sind, die Extrameile zu gehen, sind die beste Voraussetzung dafür, dass wir unsere Kunden nachhaltig begeistern – was wiederum unsere Leistungsfähigkeit und unser Wachstum stärken wird.

Wer möchte nach solch aufmunternden Worten nicht gerne die Extrameile laufen – wenn auch mancher vielleicht in Fluchtrichtung. Doch achte man dabei unbedingt auf sein Kniegelenk.


* General-Anzeiger Bonn vom 20.10.2016

** General-Anzeiger Bonn vom 25.10.2016

#Mimimimi!

mimimimi2016-13

Aus unerfindlichen Gründen bin ich erneut auf die Liste der Autoren bei der nächsten #Mimimimi!-Lesung in der Bonner Südstadt geraten. Das bedeutet, es wird von mir erwartet, dort etwas aus meiner Feder vorzulesen. Aber was nur? Für Vorschläge wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung am 11.11.

(Foto: Christian Fischer)

Ruhe bitte!

Wie der Bonner General-Anzeiger letzte Woche berichtete, hat der Amerikaner Jonathan Dunne eine Kampagne gestartet, um Londoner U-Bahn-Pendler aus ihrer gewohnten Lethargie zu befreien und miteinander ins Gespräch zu bringen. Hierzu verteilt er vor U-Bahn-Stationen Anstecker mit der Frage „Tube chat?“, welche sich kommunikationswillige Bahnfahrer an die Jacke heften sollen, um Gesprächsbereitschaft zu signalisieren.

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Dem Vernehmen nach stößt die Aktion bei der Zielgruppe bislang auf wenig Verständnis, empfindet der Londoner schon Körper- und Blickkontakt in der Bahn als unhöflich und somit unbedingt zu vermeiden; jetzt soll er auch noch sprechen. „Was soll das sein? Wir sind Bri­ten!“, wird eine Frau zitiert, ein anderer Brite erboste sich mit den Worten „Ein un­ver­ant­wort­li­cher Narr ver­sucht, das Ge­fü­ge der Ge­sell­schaft zu un­ter­gra­ben, in­dem er da­zu auf­ruft, sich in der Lon­do­ner U-Bahn zu un­ter­hal­ten.“

Ich habe volles Verständnis für die reservierte Haltung der Briten, bin doch auch ich kein großer Freund des gesprochenen Wortes im öffentlichen Personennahverkehr. Für den Fall, dass Herr Dunne oder jemand anderes auf eine ähnliche Idee in Bonn kommt, was hier aufgrund der dem Rheinländer innewohnenden natürlichen Geschwätzigkeit auf fruchtbareren Boden als im kühlen Britannien fallen würde, bin ich daher gewappnet:

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Ebenfalls gewappnet bin ich übrigens für meine nächsten Einkäufe bei Rewe, Kaufhof und DM.

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