Fundsache: Über obdachlose Schnecken

Beginnen möchte ich meine heutigen Ausführungen mit etwas Lyrik:

Sekundäre Geschlechtsmerkmale
Das erste Schamhaar wuchs mit Stolz,

herbeigesehnt vom Knaben.
Heut‘ steht als Mann er früh heut‘ im Bad,
den Beutel blankzuschaben.

Nicht zum ersten Mal* beklage ich das zweifelhafte Verlangen junger Männer, jeder Form von Körperbehaarung mit Klinge, Wachs, Flamme oder gar operativem Eingriff zu Leibe zu rücken. Eher zufällig stieß ich vor kurzem auf einen wunderbaren Aufsatz ** von Paul Kranz über diese Unsitte, welchen ich Ihnen hier gerne zur Kenntnis geben möchte.

rosshaar - 1

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer dem Ausdruck der Hoffnung auf ein Ende dieser Mode.


* zum Beispiel hier und hier

** und zwar in Centaur, dem Kundenmagazin des Drogereristen Rossmann

2 Gedanken zu “Fundsache: Über obdachlose Schnecken

  1. Schlaghosen waren auch mal in. Und skinny Jeans. Was habe ich gestern gelernt? High waist Jeans sind gerade wieder groß im Kommen. (Musste erst mal googeln, was das überhaupt ist.) Mit anderen Worten: Haare oder keine Haare, es ist alles Mode. Und Mode, das ist ein bisschen wie Kunst. Gefällt dem einen und dem anderen nicht. Es ist Geschmackssache, über die sich zwar großartig echauffieren lässt, bei der es aber kein Richtig oder Falsch gibt.

    Den Trend wirst du, lieber Carsten, nicht ändern können. Aaaaber: Nur der Schatten lässt das Licht erkennen.

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