Winterimpressionen

Nachdem die Spuren des Heiligabend beseitigt waren, die Schwiegereltern die Rückreise nach Ostwestfalen angetreten hatten und mein Kater halbwegs abgeklungen war, machte ich heute Nachmittag einen kleinen Spaziergang durch den Schnee an den Rhein. Hier ein paar Impressionen:

Bild 1 – Die Kugel hin an dem Strauch, ich habe sie nicht aufgehängt. „Kultur rettet…“ – was mag es bedeuten?
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Bild 2 – Der Rhein in seinem kalten Bett…
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Bild 3 – …was die gefiederten Gesellen nicht davon abhielt, einen auf Strandurlaub zu machen, was mich veranlasste, nach Hause zu gehen, den Ofen anzumachen und eine Kanne Tee zu kochen.
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Stille

Weihnachten, das Fest der Stille und Besinnung. Mit dem folgenden Text möchte ich einen kleinen Beitrag dazu leisten.

Stille
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Das musste ich mal loswerden.

Spam ist lustig.

Heute bekam ich folgende E-Mail:

Am 22.12.2010 um 08:00 schrieb Jochen Schmidt:

Hi Kubicki,

ich bins, Jochen – kannst Du Dich noch an mich erinnern?
Ich war der dicke kleine Junge, den alle geaergert haben.
Jetzt habe ich vorher ein Foto von Dir gesehen, Kubicki
und ich war erschrocken – Du hast auch schon zugenommen?

Jetzt kenne ich Dein Problem und wollte Dir auch mein
Geheimnis verraten – da ich heute sicher bin, dass das
Produkt auch genau tut was es verspricht: Fett verbrennen!

Fuer 2011 habe ich mir vorgenommen, noch mehr abzunehmen!

Hier ist die Webseite mit mehr Informationen:

http://www.nie-wieder-zu-dick…

Aber nur wenn Du es echt ernst meinst, Kubicki 😉

Guten Rutsch schon mal!

Gruss,
Jochen

Da ich, wie allgemein bekannt, ein höflicher Mensch bin, antwortete ich umgehend:

Hi Schmidt,

klar kann ich mich erinnern, schließlich war ich doch einer von denen, die dich besonders gerne und oft geärgert haben. Der kleine dicke hässliche Schmidt, das ist ja echt eine Überraschung… wie lange ist das jetzt her? Schön, dass du mich nach all den Jahren auf einem Bild wiedererkannt hast, auch wenn du darüber erschrocken warst. Wo hast du mein Bild gefunden?

Wie ist es dir inzwischen gegangen? Lass mich raten: noch immer bist du klein und dick, noch immer ärgern dich alle, und das treibt dich so sehr in die Verzweiflung, dass du dumme Werbe-E-Mails an wildfremde Menschen schreibst, stimmt’s?

Übrigens: mein Problem, so wie du es nennst, bewegt sich noch in erträglichen Grenzen. Gewiss, ein leichtes Bäuchlein kann man erkennen, wenn man ganz genau hin schaut, was in meinem Alter wohl auch erlaubt ist, dennoch gehört bei 1,83 Meter Körpergröße und 66 bis 68 Kilo, je nach Laune der Waage, Fettleibigkeit zurzeit nicht zu meinen vordringlichen Problemen. Sollte sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern, komme ich auf dein „Geheimnis“ gerne zurück und mache es auch zu meinem, versprochen.

Bis dahin alles Gute beim Fett verbrennen!
Stancer

Er wird wohl nicht antworten.

Nachtrag 23.12.2010: Bitte beachten Sie den nachfolgenden Kommentar unten.

Zwischenbilanz, Folge 4 – A wie Anke

Anke B. war die Nachbarstochter und die Antwort auf die von irgendwelchen Onkeln, Tanten und sonstigen Verwandten und Bekannten so häufig in dümmlichem Ton vorgetragene Frage „Na, hast du denn schon eine kleine Freundin?“, welche ich dann stets in meiner frühkindlichen Naivität mit ja beantwortete. Rückblickend war Anke vermutlich überhaupt meine einzige Freundin. Na gut, vielleicht noch Mechthild, Nachbarstochter 2. Grades. Aber so ab dem sechsten Lebensjahr fing dann auch ich an, wie die meisten meiner Altersgenossen Mädchen grundsätzlich doof zu finden. Daran hat sich prinzipiell dann nicht mehr viel geändert.

Das folgende Bild zeigt Anke und mich in frühester Jugend auf dem Rasen unseres Reihenhausgartens sitzend. Ich bin übrigens das Mädchen mit dem Ball links.
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Zwischenbilanz, Folge 3 – A wie Altoids

Sie kennen Altoids* nicht? Das sind wohlschmeckende Pfefferminzbonbons aus Groß Brittannien in einer äußerst eleganten Blechschachtel in rot-weißem Design. Der erste mir bekannte Mensch, der sie in größeren Mengen verzehrte, war der Fahnder Faber, den Klaus Wennemann in den > Achtziger Jahren in der gleichnamigen Vorabendserie verkörperte. Irgendwie fand ich es cool (eigentlich lehne ich dieses Wort ab, aber in diesem Falle passt es hundertprozentig), dass er bei jeder Gelegenheit, selbst wenn er gerade mit seinem giftgrünen Ford einen Schurken verfolgte, die Schachtel aus der Jackentasche zog, anstatt sich eine Zigarette anzuzünden, wie es wohl die meisten seiner Kollegen taten. In dieser Hinsicht war der Fahnder also ein echtes Vorbild für die Jugend. Da ich die Bonbons nur aus dieser Fernsehserie kannte, glaubte ich, die gäbe es gar nicht zu kaufen, vielmehr hätte man sie extra für den Fahnder kreiert. Bestärkt wurde ich in dieser Vermutung dadurch, dass es die Bonbons in der rot-weißen Blechschachtel nirgendwo zu kaufen gab. Da ich jedoch genau so cool (um das Wort noch ein letztes Mal zu gebrauchen, wie gesagt, hier passt es) sein wollte wie Faber, der Fahnder, griff ich auf die bekannten Fisherman´s Friends zurück, für die es ebenfalls eine Blechschachtel gab, die ich fortan bei jeder Gelegenheit c… nein, lässig aus meiner Jackentasche zog, um meinen Atem aufzufrischen.

Dann geschah das unfassbare: In einem Laden auf dem Frankfurter Flughafen entdeckte ich die bekannte rot-weiße Blechschachtel, die ich natürlich sofort erstand. Es gab sie also doch! Man musste nur etwas länger suchen, es gibt sie eben nicht in jeder Süßwarenabteilung. Inzwischen habe ich jedoch eine verlässliche Bezugsquelle gefunden und immer einen angemessenen Vorrat im Haus.

In den 1990er-Jahren machte der Hersteller einen wie ich finde großen Fehler: Das Design der Blechschachtel wurde geändert vom zugegeben etwas altbackenem rot-weiß in ein modernes Alu. Ich empfand die neue Verpackung als in höchstem Maße unästhetisch und machte mir fortan die Mühe, die Bonbons in die alte Schachtel umzupacken. Vor ein paar Jahren hat man den Fehler jedoch offenbar erkannt und weitgehend rückgängig gemacht, jetzt ist die Schachtel wieder rot-weiß. Alles wird gut.

Altoids

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* Selbstverständlich liegt es mir fern, in irgendeiner Weise Produktwerbung zu betreiben. Daher weise ich darauf hin, dass vergleichbare Produkte (zum Beispiel die erwähnten Fisherman´s Friends oder die bekannten Tic Tac) sicherlich genau so cool sind.