Fahrt zur Hölle!

Gewiss, ich äußerte mich schon hier und da zu diesem Thema. Da ich jedoch nicht müde werde, mich darüber zu ärgern, aus gegebenem Anlass noch einmal.

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Vielleicht bin ich diesbezüglich mit der Zeit empfindlicher geworden. Jedenfalls habe ich den Eindruck, die Anzahl der lärmenden sogenannten Sportwagen (was auch immer daran sportlich sein soll) mit bärtigen Testosteronäffchen der Generation Knöchelfrei am Steuer, deren Hang zu riskanter Fahrweise mich immer wieder mit hilfloser Wut erfüllt, steigt ebenso an wie die Dichte der Wasserpfeifenetablissements in der Umgebung; ob es da einen Zusammenhang gibt, weiß ich nicht.

Wenn ich König von Deutschland wäre, verlören diese Lärmmaschinen sofort die Zulassung. Angeblich wird dort sogar extra Benzin in den Auspuff eingespritzt, damit es beim Gasgeben schön knallt, das muss man sich mal vorstellen! Die Bahn soll sich nur noch flüsternd durchs Rheintal bewegen, aber diese Autoposer dürfen ungestraft Tag und Nacht durch die Stadt lärmen, nur weil sie einen zu kurzen Penis haben? Glauben die wirklich, sie könnten damit irgendwen beeindrucken?

Wer dann dennoch mit so einer Karre durch die Gegend knallt, dem würde ich sie ohne Gegenleistung per Gesetz abnehmen und verschrotten. Vorher dürften sie aussteigen, ich bin ja gar nicht so. Eines würde ich ihnen indes nicht ersparen: Sie müssten dabei zuzuschauen, wenn die Schrottpresse ihren vormals lauten Liebling zu einem Würfel formt, schön langsam müsste sie das tun.

Das wäre ein sinnvoller Beitrag zur Verminderung von Stickoxiden und Lärm. Aber mich fragt ja mal wieder keiner.

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