Die Aktion „Foto der Woche“ von Aequitas et Veritas läuft bis zum 31. Dezember. Jede Woche zeigt man ein Foto und schreibt was dazu, etwa wann und wo man es gemacht hat, warum man es zeigt oder welche Gedanken man damit verknüpft.
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An nur wenigen Orten erscheint die Bezeichnung „Homo Sapiens“ für diese Spezies fraglicher denn an Altglascontainern.
(Gesehen in der Bonner Nordstadt. Ähnliches lässt sich indes an nahezu allen Sammelstellen beobachten. Der „zivilisierte“ Mensch ist so.)
Montag: Morgens klagte der Geliebte, weil er sich im letzten Wochenrückblick nicht angemessen durch den Kakao gezogen fühlte. Ich gelobe Besserung.
Mittags gab es in der Kantine tomatisierten Eintopf. Dieses Wort war mir bis heute ohne die Vorsilbe „au“ unbekannt, wobei es mit bei Eintopf wenig Sinn ergäbe.
Ansonsten war es heute sehr kalt, was mich indes nicht davon abhielt, gleichsam wie ein Mann mit dem Fahrrad ins Werk und zurück zu fahren. Zum Auftauen wurde abends gegen nur geringen Widerstand des Geliebten nach langer Zeit mal wieder der Ofen angeheizt.
Angeheizt auch die Stimmung am vergangenen Wochenende auf dem AfD-Parteitag. Dazu der General-Anzeiger: „Mag der Schnelle Brüter in Kalkar auch nie in Betrieb gegangen sein, der AfD-Chef erbringt den Nachweis, dass an dieser Stelle gleichwohl gewaltige Kettenreaktionen möglich sind.“ Manchmal finden sich in der Zeitung echte Satzperlen.
Dienstag: Morgens sprach ich mit Kollegen A, der ein festes Abonnement ausschließlich auf Themen zu haben scheint, deren Inhalt und Umfang nur in unflätigen Worten einigermaßen treffend zu klassifizieren sind. Ohne Sie mit konkreten Inhalten zu langweilen – in solchen Momenten merke ich, wie zufrieden ich mit meinen Arbeitsinhalten sein kann und auch bin. Dessen sollte man sich öfter bewusst sein, wenn das nächste Wochenende, der Urlaub oder der Ruhestand mal wieder in unerreichbarer Ferne erscheinen.
Manche Sätze sind von absurder Schönheit wie dieser, den Marcel Proust geschrieben haben soll: „Kenntnis der Notausgänge ist das schönste Welttheater.“
Vom Welt- zurück ins Bürotheater: „Alles tutti“, sagte die Kollegin, die auch „Joy Fixe“ sagt. Auch ganz schön. Nicht so schön dagegen: „Das sollten wir im Nachgang bilateral besprechen.“
Groteskes Theater in Thüringen: Abends in den heute-Nachrichten wurde in Hildburghausen, wo die Viren gerade eine wilde Party feiern, eine Frau wegen Ihrer Meinung zu Coronatests befragt, woraufhin sie sinngemäß allso sprach: „Das muss ja schließlich jeder selbst entscheiden. Außerdem …“ – mit Blick auf ihre kleine Tochter – „wenn ich mir vorstelle, so eine kleine Maus kriegt dieses Stäbchen in den Rachen gesteckt – also ich weiß nicht.“ In solchen Momenten möchte ich die Leute bilateral in unflätigen Worten anschreien.
Mittwoch: Unflätige Gedanken kamen mir am Morgen, nachdem den vorderen Fahrradreifen die Luft verlassen hatte, fast genau an derselben Stelle wie dreizehn Wochen zuvor den hinteren. Mehrere Kilometer zuvor war ich im Dunkel über etwas gefahren, das im Überfahren bedenklich knirschte und knackte, und da dachte ich schon: oh oh …
Die Kantine des Werks verkauft zurzeit nur zum Mitnehmen, ich berichtete unlängst, und Sicherheitspersonal wacht darüber, auf dass sich niemand ungebührlich lange dort aufhält. Das ist unschön, indes während des vorläufigen Dauerzustandes nicht zu beanstanden. Augenscheinlich erlaubt war hingegen, das Mitgenommene im Foyer des Mutterhauses zu verzehren, wo Einzeltische in großen Abständen platziert sind, wenngleich ich mich schon fragte, warum man hier sitzen durfte und dort nicht. Nun dachte ich so: Was nicht verboten ist, ist erlaubt, und was erlaubt ist, ist unbedenklich. Seit heute muss ich nicht länger darüber nachdenken, auch das Foyer ist nun abgesperrt.
Die Paketdienstleister bewältigen in diesen Tagen Rekordmengen. Früher feierten die Menschen zu Weihnachten die Geburt von Jesus. Heute den Gedeih von Bezos.
Abends flossen Tränen, nachdem ich meiner Skepsis gegen saisonales Lichterkettenwettrüsten, Konsumsucht und Geschenkewahn Ausdruck verliehen (nicht geschenkt) hatte. Das tut mir leid und war nicht beabsichtigt, gleichwohl stehe ich dazu, wobei ich es selbstverständlich akzeptiere, wenn viele Menschen es lieben und als notwendig erachten. Weihnachten ist auch in diesem Haushalt ein emotional geladenes Thema, wer hätte das gedacht. Und mit dem Titel „Weihnachtsa…loch“ kann ich leben, auch wenn er mir von einem verliehenen wurde, der glaubt, die Heiligen Drei Könige hätten Salbei, Dingsbums und Mürrisch gebracht.
Donnerstag: In vorübergehender Ermangelung eines Fahrrades und wegen eines unzeitig frühen Termins fuhr ich morgens nach längerer Zeit mal wieder mit der Bahn ins Werk. Die kam sieben Minuten zu spät; während ich in morgendlicher Bahnsteigmelancholie vor mich hin fror, formulierte ich einen weiteren Eintrag in der ungeschriebenen Liste der Dinge, die ich seit Monaten überhaupt nicht vermisse. Immerhin war die Bahn nicht besonders voll.
Als ich abends mit dem genesenen Fahrrad vor einer roten Ampel wartete, querte vor mir eine ältere Frau (keine Dame, wie Sie gleich lesen werden) die Straße, zog die Maske nach unten, schaute mich böse an und rief: „Asis!“ Ehe ich mich nach dem Grund ihrer Schmähung erkundigen konnte, war sie bereits um die Ecke verschwunden. Voll Asi, ey.
Es gibt Tage, an denen es scheinbar nichts zu bloggen gibt. Nun ist es nicht so, dass an diesen Tagen nichts passiert, nur eben nichts, was des Aufschreibens wert erscheint. Das kennt auch Thomas, er schreibt dazu diesen wunderschönen Satz: »Und “nichts erleben” kann man schließlich gar nicht, so lange man morgens aufwacht.«
Freitag: „Du musst dazu keine Powerpoint erstellen, eine Mail reicht mir“, wurde mir am Morgen bedeutet. Manchmal geschehen noch kleine Wunder.
Die Kantine bot Minutensteak an. Sekundenschlaf, Minutensteak, Stundenhotel, Tagesschau, Wochenbett, Monatsblutung, Quartalssäufer, Jahreswagen, Jahrhunderthochwasser, Jahrtausendwende – irgendwas ist immer.
Ansonsten allüberall „Mimimimi … kein Skiurlaub … mimimi …“
Samstag: Im Iran wurde das Todesurteil gegen zwei Männer aufgehoben, das gegen sie verhängt worden war, weil sie gegen hohe Benzinpreise demonstriert hatten. Solches sollten die Anti-Corona-Verquerdenker bedenken, bevor sie das nächste Mal was von „Diktatur“ phantasieren.
(Gesprüht unter der Kennedy-Brücke)
Verspüren Sie auch manchmal das Bedürfnis, sich künstlerisch-kreativ zu betätigen, verwerfen das Vorhaben jedoch, weil Sie glauben, es nicht zu können? Man kann alles erlernen, es muss ja nicht gleich zur Darstellung der Mona Lisa gereichen. Oft führen schon einfache Übungen zu ersten kleinen Erfolgserlebnissen.
(Gesehen heute in der Nordstadt)
Sonntag: Gelesen in der PSYCHOLOGIE HEUTE:
„Das japanische Zenwort wabi-sabi bezeichnet eine andere Art von Schönheit: eine Ästhetik des Nichtperfekten, Betagten, Verwitterten. Das vom Zerfall Gezeichnete, etwa eine Burgruine, hat seinen ganz eigenen Reiz, suggeriert Geheimnis und Bedeutung.“
Das sollte ich auf den Badezimmerspiegel kleben.
Zufällig fand ich dieses, in optischer wie akustischer Hinsicht sehr schön:
Die Aktion „Foto der Woche“ von Aequitas et Veritas läuft bis zum 31. Dezember. Jede Woche zeigt man ein Foto und schreibt was dazu, etwa wann und wo man es gemacht hat, warum man es zeigt oder welche Gedanken man damit verknüpft.
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Ja, ich bin spät dran mit dem Wochenfoto. Wobei ich zunächst unschlüssig war, welches Bild ich zeigen soll. Ein möglicher Kandidat war die Aufnahme eines Papierkorbes am Rheinufer, der überquillt von Pappbechern, ebenso all seine Kollegen in der näheren Umgebung; teilweise liegen die Becher schon daneben, weil die Behälter überfüllt sind. Ursache ist die Gaststätte am Fähranleger, die Glühwein verkauft, natürlich nur zu Mitnehmen oder „To go“, wenn Ihnen das lieber ist. Dieser Verkauf findet erheblichen Zuspruch, ungefähr jeder zweite, der mir heute am Rhein begegnete, hielt so einen Becher in der Hand. Manchmal glaube ich, Geenpeace, Fridays For Future, BUND und wie sie alle heißen können ihre Aktivitäten wegen Aussichtslosigkeit einstellen. Wir sind nicht mehr zu retten.
Da volle Müllbehälter kein schöner Anblick sind, habe ich mich indes für ein anderes Motiv entschieden, ebenfalls auf meinem heutigen Spaziergang fotografiert.
Sie sehen die Poppelsdorfer Allee in spätherbstlicher Trübe, die heute während des gesamten Tages über der Stadt lag. Die Kastanien, die die Allee im Frühling mit weißen und hellroten Blüten erleuchten lassen, haben längst ihr Laub verloren. Ich mag solche Tage und hoffe, die Möglichkeit solcher Spaziergänge wird nicht demnächst eingeschränkt, weil zu viele Leute draußen Glühwein trinken mussten.
Montag: Manchmal fallen mir völlig ohne Zusammenhang Sätze ein, für die ich akut keine Verwendung habe, die dennoch zum Vergessen zu schade erscheinen. Manchmal halten sie sich, bis ich sie notieren kann für eventuellen späteren Gebrauch. Ein solcher Satz meldete sich heute früh beim ersten Aufwachen; ob es noch der ausklingende Rest eines Traumes war, weiß ich nicht mehr, so wie die inhaltliche Erinnerung eines Traumes ohnehin die Ausnahme ist, meistens reißt der Film, in dem ich eben noch Hauptdarsteller war, mit dem Erwachen abrupt ab und es bleibt nichts davon übrig. Der in der heutigen Frühe gedachte Satz, eigentlich sind es zwei, eignet sich vielleicht als Beginn eines Romans, oder als Liedzeile für Revolverheld oder Max Giesinger. Er geht so: „Als er ankam, kannte er niemanden; als er ging, nicht einmal mehr sich selbst.“ Falls Sie damit etwas anfangen können, etwa in Ihrem Blog einen Aufsatz darum häkeln möchten, nur zu, bedienen Sie sich.
Kommenden Samstag ist „Kaufnixtag“, steht in der Zeitung. An diesem Tag soll man, wie der Name schon sagt, nichts kaufen und stattdessen über sein Konsumverhalten nachdenken. Finde ich gut, brauche ich allerdings nicht: Im geschätzten Schnitt an sechs Tagen je Woche kaufe ich nichts, weil ich nichts brauche. Wobei ich mich nicht als Minimalisten bezeichnen würde wie Christof H., der im selben Artikel zu Wort kommt. Angeblich besitzt er nur noch Dinge, die er unbedingt benötigt, und ehe er sich was kauft, überlegt er gründlich, ob er es wirklich braucht. So hat er nicht mal ein Bügeleisen – wenn er was zu bügeln hat, geht er zu den Nachbarn, so H. So einen will man ja nun auch nicht unbedingt neben sich wohnen haben.
Ansonsten bot der Tag kaum Anlass zur Beanstandung. Mittags gab es Currywurst mit Pommes Majo unter freiem Himmel, das ist ja ab und zu auch mal ganz schön.
Dienstag: In einem einstündigen Workshop waren sechs Agenda-Punkte zu besprechen. Davon gingen sechs Minuten ab, um festzustellen, wer noch alles im Call war. Nach gut dreißig Minuten war der Recap erledigt, die restlichen Themen, unter anderem die Timeline, konnten auch innerhalb der vorgesehenen Zeit abgearbeitet werden, da die meisten Teilnehmer einen harten Anschlag hatten.
In der Mittagspause kamen mir zwei Herren entgegen, natürlich unmaskiert und nebeneinander, offenbar in ein wichtiges Gespräch vertieft. Im Moment unserer Begegnung drückte einer der beiden gegen einen Nasenflügel und entleerte das noch offene Nasenloch papierlos-sprühend in den Rinnstein. Wann und wodurch ist solchen Menschen wohl die Erziehung abhanden gekommen?
Karl Dall ist gestern gestorben. Das ist traurig, ich mochte ihn. Vielleicht geht mit ihm auch das dümmliche, dem presseeigenen Synonymzwang entsprungene Wort „Blödelbarde“ von uns, wohl niemand wird es vermissen. „Modezar“ müssen wir ja zum Glück auch nicht mehr hören und lesen. Nur mit dem „Medienmogul“, dem „Poptitan“ und der „Röckröhre“ müssen wir wohl noch einige Zeit leben.
Laut Zeitung hat in Florida ein Vierundsiebzigjähriger mit einem Aligator gekämpft, um ihm einen Hundewelpen aus dem Maul zu ziehen. Ist das noch Mut oder schon Irrsinn?
Mittwoch: Zufällig las ich morgens erneut eine Mail, die mir im Januar eine liebe Kollegin geschickt hatte: „Hallo Herr K, ich wünsche Ihnen auf diesem Weg auch noch ein gutes 2020. Mit vielen schönen kleinen Begebenheiten und der ein oder anderen Super-Begebenheit, an die Sie sich dann im hohen Alter noch gerne erinnern.“ Bei nicht allzu kleinlicher Auslegung des Begriffes „gerne“ kann man wohl ohne Übertreibung feststellen, der zweite Wunsch hat sich erfüllt.
In der Schweiz werden Paketzusteller übrigens als „Päcklipöstler“ bezeichnet. Da muss ich sofort an Emil Steinberger denken, wie er vielleicht die Tür öffnet und sagt: „Ah, sieh an, der Päckchlipöschtler ischt da!“ Kennen Sie den noch? Wenn nicht, schauen Sie bitte hier.
Seit heute gehört ein neues, geräuscherzeugendes Gerät zu unserem Hausstand, das der Päcklipöstler (beziehungsweise ÜPSler) brachte. Jetzt gilt es, herauszufinden, welchem Zweck es neben der Geräuscherzeugung dient.
Donnerstag: In Hagen wurde laut Zeitung ein Mann verhaftet, weil er 140 Tuben Haftcreme gestohlen hatte. Manches kann man sich einfach nicht ausdenken.
Freitag: Morgens im Radio die Wahl zwischen Fußballmeldungen auf WDR 2 und französischer Werbung auf Nostalgie. Da mein Hirn zu früher Stunde nur auf Teillast fährt und somit voll beschäftigt war mit der Abwägung, welches von beiden Geräuschen das schlimmere sei, kam es nicht auf die Idee, das Radio einfach abzuschalten.
„Ich bin kein Morgenmuffel; ich werde nur viel zu oft gezwungen, vor meiner guten Laune aufzustehen“, schreibt Herr Emil. Ein Satz, den ich mir – natürlich im Präteritum – gut auf meinem Grabstein vorstellen könnte.
„Die neuen Corona-Regeln sorgen in Bonn bei Lebensmittelhändlern für Sorgenfalten“, steht in der Zeitung. Noch so einer.
Sorgenfalten auch auf Liftbetreiberstirnen, weil die Bundeskanzlerin die Schließung der Skigebiete für angebracht befindet. Je nachdem, wer gefragt wird, scheint die Welt ohnehin nur aus sicheren Orten zu bestehen: Kinos, Theater, Supermärkte, Straßenbahnen, Flugzeuge, Fußballstadien, Hotels, Restaurants, Freudenhäuser, nun also auch Skipisten. Schließlich sei Bewegung an der frischen Luft gesund, so ein Sprecher der Liftlobby.
Samstag: „Doch es besteht Hoffnung, dass die Menschheit das Killer-Virus in den Griff bekommt. Das käme dann einer zweiten Mondlandung gleich.“ Das steht nicht in der Bildzeitung, sondern im Bonner General-Anzeiger. Übrigens beinhaltete allein das Apollo-Programm zwischen 1969 und 1972 sechs Mondlandungen, habe ich mal eben recherchiert.
Nicht zu entkommen in diesen Tagen sind die in Wort und Schrift allgegenwärtigen Aufrufe zum kollektiven Konsumterror, der gestern mit dem sogenannten „Black Friday“ begann. Ergänzend zu meinen diesbezüglichen Ausführungen von Montag ist hierzu in der Bonner Nordstadt eine gewisse Ablehnung zu erahnen.
Sonntag: Erster Advent. WhatsApp-Gruppen werden wieder geflutet von Spruchbildern, Gifs und Filmchen mit Kerzen-, Glocken- und Schneemannmotiven. Weihnachten wird überbewertet.
Überbewertet werden auch Werbeverweigererhinweise auf Briefkästen. Das dachte sich jedenfalls offenbar ein Zettelverteiler in der Inneren Nordstadt.
Wie auch immer – ich wünsche Ihnen eine angenehme Adventszeit. Ob mit viel oder wenig Konsum entscheiden Sie. Machen Sie das Beste daraus!
Die Aktion „Foto der Woche“ von Aequitas et Veritas läuft bis zum 31. Dezember. Jede Woche zeigt man ein Foto und schreibt was dazu, etwa wann und wo man es gemacht hat, warum man es zeigt oder welche Gedanken man damit verknüpft.
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Wer Asterix gelesen hat, weiß, dass die Mistel wichtiger Bestandteil des Zaubertrankes ist, den der Druide Miraculix den Galliern regelmäßig kocht und der ihnen übermenschliche Kräfte verleiht, um die Römer zu verdreschen. Ob dieser Baum in der Bonner Nordstadt ebenfalls Kraft aus Misteln bezieht, darf indes eher bezweifelt werden. Jedenfalls ein beeindruckender Anblick.