Woche 15/2026: Maibock, Marmelade und Mindestgeschwindigkeit für Fußgänger in Engstellen

Zunächst ein Nachtrag zur vergangenen Woche:

1) Vielen Dank für die Kommentare zu dem mir bis dahin unbekannten, während der Wanderung am Donnerstag fotografierten Gewächs am Wegesrand, die dieses als jungen Schachtelhalm identifiziert haben.

2) Während des Abendessens gestern kamen wir irgendwie auf diese alte amerikanische Spielfilmkomödie mit der grandiosen Autoverfolgungsjagd gegen Ende zu sprechen, wie hieß sie noch: „Is´ was, Doc?“ mit Barbra Streisand, nein: „Eine total, total verrückte Welt“ mit Spencer Tracy. Den schauten wir dann nach dem Essen. Als am Ende die Autojagd begann, merkte ich: Es wäre doch „Is‘ was, Doc?“ gewesen. Das ist nicht schlimm, ich habe den falschen Film bestimmt seit dreißig bis vierzig Jahren nicht mehr gesehen und Tränen gelacht. Dann müssen wir den anderen eben auch noch die Tage anschauen. Deshalb. Und deshalb.

Montag: Auch heute blieben wir lange im Bett und frühstückten spät, warum auch nicht. Um die Ostertage nicht nur essend, trinkend und schlafend zu verbringen, unternahmen der Liebste und ich nachmittags eine Radtour nach Brühl. Das Wetter zeigte sich anfänglich jackenkühl mit Sonnenschein, somit bestens für eine Radtour. Und also fuhren wir durch Felder und recht idyllische Orte wie Bornheim-Sechtem, das ich bislang nur vom Vorbeifahren mit der Bahn kannte. Die Rapsblüte schreitet voran, für mich immer wieder ein Grund, anzuhalten und zu fotografieren, obwohl es doch jedes Jahr gleich aussieht, wäre ja auch seltsam, wenn er plötzlich, sagen wir blau blühen würde. Die Bonner Kirschblüte ist ja auch immer gleich, dennoch strömen sie jedes Jahr in Scharen durch die Innere Nordstadt, die wir heute bewusst mieden, die Menschenmassen nahmen wir nur im Vorbeifahren aus den Augenwinkeln wahr. Zurück in die Bornheimer Felder: Auch der Flieder steht kurz vor der Blüte, nur die Kastanien brauchen noch etwas, bis sie sich mit ihren prächtigen weißen und roten Dolden schmücken. Für mich ist diese Phase der möglichst gleichzeitigen Raps-, Flieder und Kastanienblüte stets die schönste Zeit des Jahres, vermutlich schrieb ich es schon mehrfach, sehen Sie es mir bitte nach. Erstaunt war ich, dass der Rhabarber schon geerntet wird, auf dass die Produktion von Rhabarberkuchen, -schorle und -likör nichts ins Stocken gerät.

Ziel unserer Tour waren die Brühler Schlösser Augustusburg und Falkenlust. Ersteres besuchte und besichtigte ich letztmals vor schätzungsweise fünfundzwanzig Jahren, zweiteres noch nie. Wie das so ist, wenn man so etwas gleichsam vor der Haustür hat. In der Außengastronomie bei Schloss Falkenlust stärkten wird uns: ich mit Weißbier, der Liebste mit einem Cappuccino. Er war schon immer der Vernünftigere von uns.

Vor Roisdorf
Alles gelb
Schloss Augustusburg
Schloss Falkenlust
Der Verfasser in guter Verfassung (Foto: der Liebste)
Bahnromatik bei Brühl
Bahnromatik in Bonn-Buschdorf

Dienstag: Nach fünf arbeitsfreien Tagen gibt es schöneres, als morgens ins Büro zu gehen. Doch möchte ich nicht klagen, so schlimm war es nicht. Eine Besprechung wurde abgesagt mit der Begründung „obsolet“. Wenn doch alle obsoleten Besprechungen abgesagt würden. Eine weitere endete nach vier Minuten, weil wir da bereits aligned waren, wie es hieß. Auch die war zweifellos obsolet.

Angenehmer Fußweg hin und zurück, morgens mit Handschuhen, nachmittags mit offener Jacke und Rast beim bayrischen Wirtshaus, wo wieder Maibock im Ausschank ist. Auf den freue ich mich jedes Jahr ungefähr so sehr wie auf die Blüte von Raps, Flieder und Kastanien.

Wie der Zeitung zu entnehmen ist, darf ab Sommer Marmelade genannt werden, was bislang nur als Fruchtaufstrich oder Konfitüre bezeichnet werden durfte, nämlich Produkte aus Nichtzitrusfrüchten. Bis heute war mir nicht bekannt, dass nur Zitrusfrüchte als Marmeladenbasis zugelassen sind, es somit Erdbeer- und Kirschmarmelade streng genommen gar nicht gibt, obwohl es jeder sagt; nun ist es auch egal. Oder wie es die Vertreterin des Bundeszentrums für Ernährung genderkorrekt ausdrückt: „Am Frühstückstisch der Verbrauchenden ändert das wohl wenig.“

Mittwoch: Mit dem Bürokollegen sprach ich über Träume. Also nicht im Sinne von unerfüllbaren oder bislang unerfüllten Wünschen, sondern über das, was während des nächtlichen Hirnfegens so in einem vorgeht. Erstaunlich fanden wir beide die dabei immer wieder erlebte Selbstverständlich absurdester Situationen, Sie kennen das sicher. Am Ende kam uns die Idee, vielleicht auch dieses Gespräch nur zu träumen, gleich daraus zu erwachen und sich zu fragen, wer der seltsame Vogel am Schreibtisch gegenüber war.

Für nach der Arbeit hatte ich einen Brötchenholauftrag für das Abendessen erhalten. Es gibt eine Bäckerei in Büronähe, doch deren Produkte sind meinen Lieben nicht gut genug, es muss unbedingt die Bäckerei M. sein, die in der Innenstadt drei Filialen betreibt. Keine davon ist tagsüber mit dem Fahrrad gut zu erreichen, das heißt an Fahrradtagen wie heute: Fahrrad abstellen und abschließen, die Tasche vom Gepäckträger nehmen, Brötchen kaufen, einpacken, Tasche wieder auf den Gepäckträger, aufschließen und im Schritttempo durch die menschenvolle Fußgängerzone nach Hause. Sehr umständlich. Nächstes Mal fahre ich wieder erst nach Hause, stelle das Fahrrad ab und gehe dann zu Fuß zum Bäcker. Das mag einige Minuten länger dauern, ist aber wesentlich entspannter.

Zeitvertreib ist auch so ein unnützes Wort: Welchen Sinn sollte es haben, Zeit zu vertreiben?

Ein interessantes Wort ist auch „Höhentief“. Ein solches ist laut Wettervorhersage für morgen zu erwarten.

Donnerstag: „Abstand rettet Leben“ stand auf dem Trikotrücken des Radfahrers, der nachmittags mit robustem Tempo durch die zahlreichen Fußgänger in der baustellenbedingten Engstelle am Rheinufer slalomierte. Im Übrigen erscheint mir so wünschenswert wie ein Tempolimit auf Autobahnen eine Mindestgeschwindigkeit für Fußgänger in Engstellen.

Freitag: Letzte Woche beklagte ich, dass sich der Bürorechner nicht mehr über den Schalter an der Dockingstation starten lässt, sondern ich dazu das Laptop aufklappen und dessen Einschaltknopf drücken muss. Zwar halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass die Verantwortlichen bei Microsoft oder HP dieses Blog lesen, jedenfalls funktioniert es seit heute wieder auch über die Dockingstation. Vielleicht war es eine vorübergehende Systemunpässlichkeit.

Zum Abendessen suchten wir die andere Rheinseite auf. Zurück sah es so aus:

..

Samstag: Morgens frühstückten wir vor dem Restaurant in der Fußgängerzone, wo die Frühstückslingssonne schon recht ordentlich wärmte.

Ab mittags beausflugte ich mit Leuten des Kölner Eisenbahnfreundevereins die Ahrtalbahn, die nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 seit vergangenem Dezember wieder durchgängig und nunmehr elektrisch befahren wird, ich berichtete. Zunächst fuhren wir bis zum Endpunkt in Ahrbrück, dann gleich wieder zurück bis Altenahr. Ab dort bewanderten wir sonnenbeschienen ein Stück des Rotweinwanderwegs, vorbei an noch blattlosen Reben und ohne Rotwein. Wobei das Wort Wanderung übertrieben wäre, Ziel war das nur etwa fünf Kilometer entfernte Mayschoß. Dort kehrten wir ein in die Bahnhofsgaststätte, und weil sich ein Ahrtalbesuch ohne Weinverzehr unvollständig anfühlt, wurden mehrere Flaschen Blanc de Noir geordert und geleert. Danach brachte uns, weiterhin im Vollbesitz der geistigen und körperlichen Kräfte, die Ahrtalbahn zurück nach Bonn, wo beim Abschied Einigkeit darüber herrschte, einen schönen Nachmittag miteinander verbracht zu haben.

In Bonn regnete es inzwischen, was den Liebsten nicht davon abhielt, für uns zu grillen. Dazu gab es Rotwein von der Ahr. Anschließend schauten wir „Is‘ was, Doc?“ und lachten sehr, nicht nur bei der Autoverfolgung, wobei da besonders.

Ahrbrück – Auch die RB 30 fährt nun elektrisch
Beim ungefähr dritten Glas (Foto: H. Hitzel)

Sonntag: Nach nicht sehr spätem Frühstück und Sonntagszeitungslektüre machte ich mich auf zum tagesüblichen Spaziergang. Es war kühler als gestern, die Sonne ließ sich nur zeitweise blicken. Im Rucksack einige Bücher für den öffentlichen Bücherschrank, sowohl gelesene als auch einige vom Stapel der ungelesenen, die ich irgendwann mal aus einem solchen Schrank mitgenommen, seitdem jedoch mangels Zeit nicht gelesen hatte. Außerdem hatte ich mein Schreibbuch eingesteckt, weil mir inzwischen eine Idee gekommen ist, wie die letzte Woche erwähnte Kurzgeschichte für die Anthologie weitergehen und zu Ende gebracht werden kann. Geplant war, mich damit in den Lieblingsbiergarten am Rheinufer zu setzen und bei einer Halben die Worte fließen zu lassen. Oder field writing zu betreiben, wie der Mitblogger aus Duisburg es zu nennen pflegt. Das scheiterte daran, dass der Biergarten nicht geöffnet war, vielleicht wegen des Wetters, das ich als durchaus draußenbiertauglich empfand, vielleicht wegen Krankheit, Reichtum oder Unlust. Schade, dann eben nicht. Da mir keine andere Gaststätte in gleicher Weise schreibtauglich erschien, ging ich nach Hause und schrieb dort weiter, ging auch.

Die Zierkirschen in der Inneren Nordstadt haben begonnen, ihre Blüten abzuwerfen und das Straßenpflaster mit rosa Konfetti zu bestreuen; der Regen des Vorabends hat indes noch reichlich Blüten oben gelassen, daher sind die beiden Straßen auch heute noch für Autos gesperrt und gefüllt vom flanierenden Instagramvolk. Auch die Kastanien machen sich bereit für die baldige Pracht.

In einer Seitenstraße sah ich einen Kleinwagen mit der Beschriftung „Heidis Orgelmobil“ an den Seiten, dazu stilisierte Orgelpfeifen. Falls es Sie interessiert, welcher Profession Heidi nachgeht, recherchieren Sie bitte selbst, eine von mir – zugegeben nicht sehr intensiv durchgeführte – Suche brachte dazu keine Erkenntnis. Jedenfalls klingt es lustig.

Lange dauert es nicht mehr

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Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, kommen Sie gut durch die Woche. Ich freue mich auf eine kleine Woche mit freiem Donnerstag, dessen Nutzung als Wandertag laut aktueller Wettervorhersage nichts im Wege steht.

19:30

Woche 15/2022: Menschengewühl am Hotelfrühstücksbuffet

Montag: Es wäre vermessen zu behaupten, in den vergangenen zwei seuchengeplagten Wochen hätte ich bedeutende Dinge getan. Genau genommen tat ich nicht viel mehr als zu schlafen und gegen die FDP zu stänkern. Heute, am ersten Arbeitstag danach, wurde ich daran erinnert, mit welchen, Außenstehenden nur schwer erklärbaren Beschäftigungen man acht Stunden auch verbringen kann, wofür man zudem noch gut bezahlt wird.

Gelesen bei Frau Novemberregen: »Nicht, dass das Leben an sich irgendwie entspannter geworden wäre aber bekanntlich spielt ja die eigene Haltung zu den Fakten auch eine ganz wesentliche Rolle. Und ich bin fest entschlossen, mich nicht mehr übermäßig zu sorgen oder vielleicht auch einfach gar nicht mehr, es führt ja zu nichts.« Und ich sah, dass es gut war.

„Schützen dürfen wieder Eier schießen“, steht in der Zeitung. Autsch. (Denken Sie sich hier spätpubertäres Kichern.)

Dienstag: Im Werk den Maileingang komplett abgearbeitet, einschließlich der Rückstände der vergangenen zwei Wochen. Zwei Anfragen habe ich unbearbeitet abgelegt, mangels Idee, was die Anfragenden von mir wollen und Lust, nachzufragen. Mal sehen, ob sie sich nochmal melden. Erfahrungsgemäß nicht. Das mag arbeitsmoralisch bedenklich erscheinen, andererseits ist es nicht zu viel verlangt, ein Anliegen einigermaßen verständlich zu formulieren.

Dank der Wärme verbrachte ich den frühen Abend mit Zeitungs- und Bloglektüre auf dem Balkon. Aus der Wohnung links schallte Musik, von der Terrasse unten Ess- und Gesprächsgeräusche, das ganze hinterlegt vom Rauschen der Stadthauslüftung. Wer es nicht mag, sollte nicht mitten in der Stadt wohnen und aufs Land ziehen, wo er sich dann über Hahnenkräh und Kuhglockenklang erregen kann.

Mittwoch: Apropos Hahn beziehungsweise Hühner – die Eierpreise steigen. Sind die Schützen schuld?

»Verantwortlich handeln« steht ausgerechnet auf einem Landtagswahlplakat der FDP. »Schlaue Ranzen tragen Tablet« auf einem anderen. Schlaue Ranzen? Egal, ich will nicht schon wieder darauf rumhacken.

»Wo möchtest du in 500 Jahren leben?«, las ich im Vorbeifahren auf dem Plakat einer anderen Partei, deren Name mir auf die Schnelle nicht auffiel (so als kleiner Hinweis an deren Wahlstrategen). Hierzu sei angemerkt: Ich möchte nicht von einer Organisation geduzt werden – nicht von Ikea noch Apple, auch nicht der internen Unternehmenskommunikation, schon gar nicht von einer Partei. Des weiteren hoffe ich sehr, in fünfhundert Jahren gar nicht mehr zu leben; immerhin diese Hoffnung scheint nicht unbegründet.

Deshalb frühzeitig an das Ende denken. („Reerdigung“ ist ein wunderbares Wort, finden Sie nicht auch?)

Dessen ungeachtet staunte ich mittags nach dem Essen über ein Meer aus Gänseblümchen im Rheinauenpark und fragte mich, ob das zuvor in jedem Jahr so viele waren, mir das nur nie auffiel; machmal ist man ja lange Zeit blind für etwas, das schon immer da war. Sehen und staunen Sie selbst:

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Nachmittags sinnierte ich mit zwei Kollegen während einer Kaffeepause auf dem sonnenbeschienenen Werksbalkon (ja, sowas haben wir) über die aktuelle Lage. Wir waren uns schnell einig, die Menschheit im Ganzen ist bekloppt und voraussichtlich nicht mehr zu retten.

Donnerstag: Oder doch? Die gestern zunächst unerkannt gebliebene Partei nennt sich „Partei für Gesundheitsforschung“, ich habe heute nochmal für Sie genauer hingeschaut. Sie verfolgt laut Plakat ein bemerkenswertes Ziel: »Mit zukünftiger Medizin werden Menschen durch Verjüngung wahrscheinlich nicht mehr an Alterskrankheiten oder hohem Alter sterben und tausende Jahre leben können, und zwar körperlich und geistig gesund.« Über die geistige Gesundheit der Parteigründer erlaube ich mir kein Urteil. Wobei mich schon interessieren würde, wie die sich das mit der Verjüngung praktisch vorstellen: Hat man ab einem bestimmten Alter oder Grad der Gebrechlichkeit Anrecht auf eine Therapie, aus der man anschließend in jugendlicher Frische hervorgeht? Muss man dann den ganzen Mist wie Pubertät, Schule, Sturm und Drang nochmal durchmachen, immer wieder? Wohin mit den ganzen Menschen, wenn keiner mehr Lust hat zu sterben und immer noch neue geboren werden? – Die vielleicht besser mal nicht wählen.

Freitag: Vormittags fuhren wir los in Richtung Südfrankreich mit Zwischenhalt in Beaune. Nach zwei Wochen Seuchenpause und danach einer nicht allzu anstrengenden Arbeitswoche erscheint der (ohnehin äußerst unschöne, daher möglichst gar nicht zu verwendende) Begriff „wohlverdienter“ Urlaub übertrieben, aber machmal ergeben sich die Dinge so, was will man machen. Es könnte schlimmer sein. So richtig in Urlaubsstimmung bin ich noch nicht, das kommt bestimmt noch, spätestens mit dem ersten Rosé.

Samstag: Die Maskenpflicht scheint in Frankreich weitgehend überwunden. Zu den Dingen, die ich zwei Jahre lang nicht vermisst habe, gehört Menschengewühl am Hotelfrühstücksbuffet. Im Übrigen muss ich mich an das allgemeine Wir-tun-so-als-wäre-es-vorbei-Spiel noch etwas gewöhnen, das wird schon. Ab Herbst tragen wir dann wieder Maske, also noch nicht wegwerfen.

Nach staureicher Fahrt erreichten wir am späten Nachmittag unser Reiseziel Malaucène. Das Ankunftsgetränk war zwar kein Rosé, dennoch fühlte es sich schon sehr nach Urlaub an.

Santé

Sonntag: Den ersten Urlaubstag verbringen wir wie immer ohne nennenswerte Aktivitäten. Die Niederschrift dieser Tagesnotiz erfolgt auf der Terrasse unserer Ferienwohnung mit Blick auf das angewilderte Gärtchen, darin blühender Flieder, gelber Löwenzahn und außergewöhnlich großblätteriger Klee. Rechts ein großes Hühnergehege, dessen Bewohnerinnen (kein generisches Femininum, augen- und ohrenscheinlich wohnt dort kein Hahn) zufrieden in den Tag picken und ab und zu die üblichen Hühnergeräusche von sich geben. Einziger Schönheitsfehler: Zur Linken trennt nur eine hohe Hecke das Grundstück von der stark befahrenen Straße nach Carpentras, die beliebt zu sein scheint bei Motorradbesitzern, deren Maschinen einen nicht unerheblichen Teil der eingesetzten Energie in unösterliches Donnergrollen umsetzen. Auch das ist wohl auch eine Art von Freiheit.

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Ich wünsche Ihnen einen schönen Rest von Ostern und eine angenehme Woche.