Woche 14: Ein Höllenjob

Montag: Für mich immer wieder unfassbar, wie viele Worte um so einen Unfug wie Fußball gemacht werden. Mit der dafür aufgewendeten Energie könnten vermutlich mehrere Kernkraftwerke ersetzt werden.

Dienstag: Schaun mer mal. Auch so eine abgegriffene Phrase aus der Kaiserzeit, welche zu hören körperliche Schmerzen verursacht.

Mittwoch: Weltweites Entsetzen wegen des Giftgasangriffs in Syrien. In diesem Zusammenhang hört man immer wieder von „illegalen Waffen“. Mein persönliches Entsetzen über die daraus folgende Idee, es könnte auch legale Kriegswaffen geben, ist nur unwesentlich geringer.

Unterdessen steht in der Zeitung, De­niz Yü­cel leide unter der Einzelhaft. Was haben die denn erwartet: freudiges Jubilieren?

Donnerstag: Manchmal stellt sich beim Hochfahren des Rechners spontan gute Laune ein.

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Freitag: Wenn ich das richtig verstanden habe, kam es zu einem Skandal um ein niederländisches Kindermalbuch, weil es einen Erdogan zum Ausmalen enthielt. Vielleicht habe ich das auch falsch verstanden.

Heute hielt ich mich in Dortmund auf. Noch immer erfüllt es mich mit Wehmut, wenn der Zug bei der Ankunft in den dortigen Bahnhof einfährt. Die Gründe können Sie in meinem Bestseller nachlesen, sollte er irgendwann mal fertig werden.

Samstag: Fahrt mit meinen Lieben nach Avignon, wo in der kommenden Woche die Weinmesse Découvertes en Vallée du Rhône ausgerichtet wird, auf welcher ich wieder meine dekorativ-repräsentative Funktion als Importeursgattin wahrzunehmen habe.

Sonntag: Es ist ein Höllenjob.

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