10 Fragen zur Nacht

Vor einiger Zeit las ich zum Thema Eigenmotivation den Vorschlag, man möge ein Glückstagebuch führen. Konkret heißt das, jeden Abend schreibe man drei Dinge auf, die an diesem Tag besonders gut gelaufen sind. Oder man ruft sie sich einfach so ins Bewusstsein, falls man zu faul zum Aufschreiben ist, vielleicht vor dem Einschlafen, nachdem das Licht gelöscht ist und der Schlaf noch ein wenig auf sich warten lässt.

Die Idee finde ich gut, jedoch unvollständig. Daher habe ich den abendlichen Fragenkatalog erweitert; ihn gedanklich abzuarbeiten erscheint mir sinnvoller und effektiver als Schäfchen zu zählen. Folgende Fragen also stelle ich mir allabendlich:

1) Was ist heute gut gelaufen, worüber habe ich mich gefreut? (mindestens drei Nennungen)
2) Was ist heute schlecht gelaufen, was hat mich ärgerlich, wütend oder traurig gemacht?
3) Wem habe ich heute etwas gutes getan, und was?
4) Worüber habe ich heute gelacht?
5) Was habe ich heute zum ersten Mal gemacht?
6) Welcher Mensch ist mir heute begegnet, der mich beeindruckt hat?
7) Was hätte ich heute tun sollen? Warum habe ich es nicht getan?
8) Was hätte ich heute besser nicht getan? Warum habe ich es dennoch getan?
9) Was war die persönliche Erkenntnis des Tages?
10) Wie hoch war heute meine allgemeine Zufriedenheit? (1 = schlecht bis 10 = ausgezeichnet)

Nicht auf jede Frage gibt es an jedem Abend eine konkrete Antwort bzw. sie lautet auch schon mal „nichts“. Meistens scheitert die Beantwortung aller Fragen jedoch daran, dass ich spätestens bei Frage 5 eingeschlafen bin. In diesem Sinne: gute Nacht!

3 Gedanken zu “10 Fragen zur Nacht

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