Frühwerke: Das Auto – unser bestes Stück

Meine ersten Erfahrungen in der Bedienung eines Kraftfahrzeuges machte ich im Alter von elf oder zwölf Jahren mit dem VW-Käfer meines Cousins, auf dem Land bei den Großeltern, hundert Meter einen Feldweg runter und wieder rauf, neben mir mein großer Bruder und auf der Rückbank der Wagenbesitzer. Nachdem sie mir das Prinzip mit den drei Pedalen und dem Lenkrad grob erklärt hatten, käferte ich nach zweimal Motor abwürgen aufgrund unsensibler Kupplungsführung los, ja das machte Spaß. Nachdem ich den Käfer dann fast in den Acker gelenkt hatte, musste ich aussteigen. Blöde Spielverderber.

Ernst wurde es mit siebzehn, als ich meinen Führerschein machte. Spätestens während der ersten Fahrstunde im Berufsverkehr auf vierspuriger innerstädtischer Straße merkte ich: nein, das ist nichts für mich, Freunde werden das Auto und ich wohl nie. Daran hat sich bis heute nichts geändert, für mich ist das Auto ein Fortbewegungsmittel ohne jeden Statuswert, weder fahre ich gerne, noch würde ich mich als einen guten Fahrer bezeichnen.

Der nachfolgende Text entstand 1985 kurz nach der – immerhin auf Anhieb bestandenen – Führerscheinprüfung. Auch nach all den Jahren hat er an Aktualität wenig eingebüßt.

(Zum Lesen bitte groß klicken.)

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Frühwerke: Es lebe der Sport

Mit dem Schreiben kürzerer Texte begann ich 1985, also im zarten Alter von achtzehn Jahren. Vorbild und Quelle der Inspiration waren damals die Geschichten von Ephrahim Kishon, dessen Bücher ich liebte. Doch bereits ein Jahr später hörte ich wieder damit auf; den genauen Grund weiß ich heute nicht mehr, vermutlich Zeitmangel wegen des beginnenden Berufslebens oder neue Interessen. Neulich übergab mir meine Mutter eine Mappe („brauchst du das noch oder kann das weg?“), die sie beim Aufräumen irgendwo zwischen Fotoalben und alten Schulbüchern gefunden hatte: die Texte meiner ersten Schaffensphase!

Nach erster Sichtung stelle ich fest: so schlecht war ich damals gar nicht. Da ich noch keinen Rechner besaß (die Jüngeren unter Ihnen können sich das vermutlich nicht vorstellen), schrieb ich die Texte handschriftlich vor und tippte sie dann mit Schreibmaschine ab (für die Jüngeren: eine Schreibmaschine ist eine Art Laptop, das nur Word in Times New Roman Courier kann, allerdings wesentlich lauter, dafür gab es Modelle, die ganz ohne Strom auskamen).

Hier nun eine Kostprobe meines damaligen Schaffens. Schon in jungen Jahren war mir der (Schul-)Sport zutiefst verhasst, aber da erzähle ich denjenigen, die hier ab und zu mal reinschauen, ja nichts Neues. Den nachfolgenden Text schrieb ich hasserfüllt gegen Ende der „Dreizehneins“, als ich Sport endlich abwählen durfte (Deutsch und Mathe ging schon vorher, so viel zu unserem Schulsystem). So brachte ich zur letzten Sportstunde nicht nur eine Flasche Sekt mit, sondern auch eine Kopie dieses Textes und überreichte ihn Herrn F., unserem Sportlehrer. Ich weiß nicht, ob er ihn gelesen hat, jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, dass er danach noch ein Wort mit mir gesprochen hat.

Bitte sehen Sie mir nach, dass ich den Text nicht durch Abtippen in ein zeitgemäßes Format gebracht habe, sondern nur die Originale gescannt habe.

Voila, hier nun die Bekenntnisse eines Sportgeschädigten. Zum Lesen bitte anklicken. Viel Vergnügen!

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